So, 19. August 2018

Tödlicher Autounfall

07.05.2018 09:33

Feuerwehr trauert um jungen Kameraden

Zu einem tragischen Unfall rückten die Einsatzkräfte am Sonntagmorgen in Zederhaus aus. Ein Auto in den Zederhausbach, der Lenker konnte nach einer Suche nur noch tot geborgen werden. Für die Feuerwehr im Ort war es besonders hart - es handelte sich um einen 20-jährigen Kameraden aus der Ortsstelle.

120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Roten Kreuz, Polizei, Wasser- und Bergrettung rückten zum Unfall am Sonntag in den frühen Morgenstunden aus. Ein Auto war in Zederhaus von der Fahrbahn abgekommen und in den Bach gestürzt. Der Pkw kam auf dem Dach zum Liegen, vom Insassen fehlte jede Spur. Das Wasser ist an der Stelle eineinhalb Meter tief. Als sie die heimische Feuerwehr das Auto erkannte, stockte ihnen der Atem. „Wir haben sofort gewusst, wem das Auto gehört, es ist ja ein kleiner Ort. Da keiner im Fahrzeug war, haben wir noch gehofft, dass er zu Hause ist“, sagt der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Zederhaus, Harald Pfeifenberger.

Es gehörte einem 20-jährigen Kameraden der Ortstelle. 31 Floriani aus Zederhaus, 23 Helfer aus St. Michael sowie die Bergrettung mit einer Hundestaffel suchten anschließend beide Seiten des Zederhausbaches ab. Die Wasserrettung half mit insgesamt 38 Einsatzkräften vom Wasser aus. Wenig später gab es dann die traurige Gewissheit: Der Feuerwehr-Kamerad konnte nur noch tot geborgen werden. Der Schock sitzt tief. „Wir haben uns danach zusammengesetzt. Es ist jetzt ganz wichtig über das Ereignis zu reden. Das hilft sehr beim Verarbeiten der Geschehnisse“, erklärt Pfeifenberger.

Auch das Peer-System, welches bei den Feuerwehren in derartigen Situationen zum Einsatz kommt, wird angewendet. Psychologisch ausgebildete, erfahrene Kameraden helfen den jüngeren Einsatzkräften über traumatische Erlebnisse hinweg.  Knappe zwei Stunden waren die gesamten Helfer bei der Suchaktion im Einsatz. Der Unfall dürfte sich bereits kurz nach Mitternacht ereignet haben.

Felix Roittner
Felix Roittner

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