Ruderboot gekentert

Taucher fanden Vermissten (45) tot im Traunsee

Der Traunsee gab ihn frei: Die groß angelegte Suche nach jenem 45-Jährigen aus dem oberösterreichischen Altmünster, der - wie berichtet - am Sonntag mit einem Boot bei Traunkirchen gekentert war, hat am Montag ein Ende gefunden, der Vermisste wurde tot geborgen. Gerettet werden konnte aber ein 80-jähriger Fischer aus Vöcklabruck, der am Irrsee in Seenot geraten war.

Aus ganz Oberösterreich kamen Wasserretter und Feuerwehren mit Tauchern und Booten, um bei der Suche nach dem Altmünsterer (45) am Traunsee zu helfen. Wie berichtet, war dort ein Paar (45 und 43) am Sonntag mit dem Ruderboot hinausgefahren. Als die beiden Platz wechseln wollten, stürzten sie ins eiskalte Wasser. Die Frau konnte sich zu einem Boot in der Nähe retten - der Mann ging unter. Eine sofortige Suche nach ihm brachte kein Ergebnis und wurde am Montag fortgesetzt.

200 Meter großer Suchradius
Rund um das gesunkene Boot wurde ein rund 200 Meter großer Radius gezogen, in dem die Rasterfahndung, bei der auch die Cobra mithalf, durchgeführt wurde: „Anfangs hatten wir Sturmwarnung, da ging nichts, aber dann konnten wir starten“, berichtete Wasserrettungs-Einsatzleiter Jochen Brunner.

Gegen 17.30 Uhr wurde der Tote nahe dem versunkenen Boot entdeckt und geborgen: Eine Suchkette von Tauchern entdeckte den Mann rund 40 Meter vom Boot und rund 150 Meter vom Ufer entfernt. „Die Taucher haben Suchketten gebildet und bestimmte Bereiche rund um das Boot systematisch abgetaucht, die sie am Sonntag noch nicht abgedeckt haben. Bei der dritten Kette wurde der Vermisste gefunden“, sagte Brunner.

Fischer in Seenot alarmierte seine Frau
Gerettet werden konnte ein 80-jähriger Vöcklabrucker, der am Irrsee fischen war, als die Sturmwarnung blinkte. Er sah die Lichter aber nicht und geriet mit seinem Boot in Seenot. Per Handy konnte er noch seine Frau alarmieren, die sofort den Notruf rief. Die Wasserrettung barg den Pensionisten, der unversehrt in seinem Boot saß.

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