Mit einer App

Tattoos kann man ab jetzt auch hören

Von wegen, Tattoos sind nur was für das Auge. Seit einiger Zeit sind sie auch was für die Ohren. Zumindest dann, wenn man sich mithilfe der App Skin Motion die Schallwellen von seinem Lieblingssong stechen lässt. Hält man die Kamera des Smartphones dann darauf, werden die Schallwellen gelesen und das Lied wird abgespielt.

Tattoos gibt es in allen Farben und Formen. Sie können ästhetisch sein, künstlerisch oder verrückt. Eins waren sie aber bist jetzt nie, nämlich hörbar. Doch nun sind sie es. Zu verdanken haben das die musikalischen Körperkunst-Fans dem US-Tätowierer Nate Siggard. Mit seinem Unternehmen Skin Motion möchte er die Tattoo-Szene revolutionieren.

#So funktioniert es

Das Konzept ist simpel: Die Person, die das hörbare Tattoo auf seinem Körper haben möchte, lädt ein maximal 60-sekündiges Audiofile auf die Skin Motion-App oder Website hoch. Der Ton wird dann in eine Schallwelle umgewandelt, welche man sich tätowieren lässt. Natürlich nur von einem Skin Motion-zertifizierten Tattoo-Artist. Anschließend aktiviert die Firma das Motiv, die App erkennt es und spielt den richtigen Klang ab. Dabei muss es nicht unbedingt der Lieblingssong sein. Es kann etwas gesprochen oder das Geschrei von einem Baby aufgenommen werden.

Ob sich der Trend durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Natürlich stellt sich auch die Frage: Wird es die App auch noch in zehn Jahren geben? Wenn nicht: Wie höre ich dann mein Tattoo?

Mai 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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