Mo, 20. August 2018

Corin Konradsheim

21.04.2018 06:00

Eishockey-Crack nach Unfall auf dem Weg zurück

Nach seinem Unfall ist er auf dem Weg zurück: Eishockey-Crack Corin Konradsheim. Seit Dienstag wird für sein Comeback ins Leben gesammelt, das Ergebnis kann sich sehen lassen: Alleine bis Freitagnachmittag wurden 23.130 Euro für den jungen Salzburger gesammelt. Noch bis Mitte Mai kann gespendet werden.

Es war ein kurzer Augenblick, der alles veränderte: Ein Frontalzusammenstoß Anfang August 2017 in Gmunden änderte das Leben des Salzburger Eishockey-Spielers Corin Konradsheim schlagartig, der mit seinem Beifahrer Alex Feichtner als neu verpflichtete EK Zell-Stütze die Alps Hockey League aufmischen wollte.

Ein Monat im Koma
Nach einem Monat im Koma kämpft sich der heute 24-Jährige seither tapfer ins Leben zurück. Mittlerweile kann der Eishockey-Spieler wieder sprechen. Zur Zeit trainiert der Salzburger zielstrebig das Gehen, wird aber immer noch in der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg behandelt.

Für dieses harte Comeback ins Leben wird seit drei Tagen auf der Internet- Plattform „gofundme“ fleißig gesammelt. Denn Konradsheim ehemaliger Teamkollege und Spieler-Agent Bernd Brückler hat einen Spendenaufruf für den jungen Salzburger gestartet.

Damit will er Konradsheim bei seinem Weg zurück unterstützen: „Es liegt noch ein langer Weg vor Corin. Er wird noch viele Physio-, Ergo- aber auch Psychotherapien brauchen, damit er wieder unter uns sitzen und wieder mit uns lachen kann. Es wird wirklich jeder Cent gebraucht“, sagt Brückler im -Gespräch mit der „Krone“.

Bereits 23.130 Euro gesammelt
Das bisherige Ergebnis des Spendenaufrufes kann sich sehen lassen: Alleine in den ersten drei Tagen konnten so bereits 23.130 Euro gesammelt werden.

Die Familie von Konradsheim ist darüber besonders froh: „Wir sind überwältigt, dass so viele für Corin gespendet haben. Für jede Spende und jeden Spendenaufruf, der auf Facebook geteilt wurde, sind meine Familie, Corin und ich unendlich dankbar“, sagt Philipp Konradsheim, der Bruder von Corin.

Lange soll der 24-Jährige in der Christinan-Doppler Klinik nicht mehr bleiben. Schon bald wird er übersiedeln: „Corin arbeitet hart genug für sein Lebens-Comeback, er macht regelmäßig Fortschritte. Demnächst wird er seine Reha in Wien beginnen“, berichtet Phillip Konradsheim.

Wer den jungen Salzburger bei seinem langen Weg zurück unter die Arme greifen möchte, kann noch bis Mitte Mai auf der Plattform www.gofundme.com für ihn spenden.

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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