So, 24. Juni 2018

Innsbruck-Wahl

20.04.2018 16:50

Emotionale Seiten des Bürgermeister-Amtes

Die Kandidaten aus der Nähe - und ihre wichtigsten Ziele für die Innsbruck-Wahl: 10. und letzter Teil: BM Oppitz-Plörer

Wahlkampf Nummer zwei ist bzw. war das für die amtierende Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. Im Vergleich zu 2012 ist es diesmal friedlicher zugegangen: „Ich denke, alle haben aus dem Wahlkampf 2012 gelernt. Es gab mehr Fairness und weniger Plakate“, sagt die Bürgermeisterin.

Oppitz-Plörer, Mutter zweier erwachsener Kinder, feiert heuer im Juni ihren 50. Geburtstag. Im Winter betreibt sie ein jugendliches Hobby: Sie zieht als (Freestyle-)Snowboarderin ihre Schwünge über die Hänge zwischen Arlberg und Kitzbühel. Aber auch Skifahren, Wandern und Schwimmen zählt sie zu ihren Leidenschaften. Von ihrem Arbeitsplatz im Rathaus aus hat sie ein Porträt ihrer Vorgängerin Hilde Zach immer im Blick. „Von ihr habe ich gelernt, Dinge konsequent weiterzuverfolgen und immer ein offenes Ohr zu haben für die Bürger.“

Mit dem Bürgermeisteramt seien auch andere wichtige soziale Funktionen verbunden. „In der abgelaufenen Periode habe ich 40 Paare von Jung bis Alt getraut und auch einige verpartnert. Das sind immer sehr berührende Momente. Ich spreche immer so lange, bis die Tränen kommen.“ Als Bürgermeisterin hat sie auch drei Patenkinder, die nicht mit ihr verwandt sind. Von großem Vorteil sei ihr sehr gutes Menschen- bzw. Namensgedächtnis: „Bei Besuchen von Schulklassen herrscht immer Staunen, wenn ich nach fünf Minuten alle Schüler mit ihrem Namen ansprechen kann.“ Auf Facebook hat sie 3500 Freunde, „die kenne ich aber nicht alle persönlich“.

Einprägsame, schöne Momente als Bürgermeisterin seien auch die Besuche bei Hochzeitsjubilaren und „runden“ Geburtstagen: „Solche Termine sind ein Geschenk. Was ich dabei gelernt habe , ist: Positives Denken, eine positive Grundlebenseinstellung. Humor und Gelassenheit sind die Grundvoraussetzungen für ein langes Leben.“

Philipp Neuner
Philipp Neuner

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