So, 19. August 2018

365-Tageskarte

17.04.2018 20:00

Seilbahner setzen auf mehr

Bergspaß Sommer wie Winter: Die Big-Player der Pinzgauer Seilbahner setzen auf eine 365 Tageskarte, die Skifahren während der Saison sowie Zusatz-Angebote wie Mountainbiken oder auch Paragleiten verbindet. Denn: der Sommeranteil am Geschäft beträgt mittlerweile rund 16 Prozent und soll weiter wachsen.

Von Ski fahren über Mountainbiken, Paragleiten bis zu Kunstaustellungen: Denkt man an die Möglichkeiten, die man in den Salzburger Skigebieten im Jahresverlauf hat, fällt einem mittlerweile Vieles ein. Geht es nach den drei Skigebiet Big-Playern des Pinzgaus, soll das alles künftig mit nur einer Karte möglich sein: Die Bergbahnen Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn, die Schmitten in Zell am See und das Kitzsteinhorn in Kaprun bieten gemeinsam ab Mai zwei Ganzjahreskarte an.

Kostenpunkt: 660 Euro für die Alpin Card Classic, mit der man während der Wintersaison nicht nur die drei Skigebiete nutzen kann, sondern auch während der Sommermonate die Wanderangebote. 790 Euro kostet die 365 Action Alpin Card, mit der man auch Mountainbiken oder Paragleiten sowie auch im Sommer am Gletscher Ski fahren gehen kann.

Und dieses Angebot sei im Alpenraum einzigartig, sagt der Geschäftsführer der Leoganger Bergbahnen, Kornel Grundner: „Es ist unseren Wissens einzigartig, dass man nur mit einer Karte einen Gletscher, ein Bikeangebot und drei Skigebiete in einem 365-Tage Produkt nutzen kann.“

Mit diesem Angebot will man den Sommerbetrieb - der immer mehr zu nimmt - weiter ausbauen: „Wir konnten in den letzten zehn Jahren den Ertrag im Sommer um 76 Prozent steigern. Die Nächtigungen stiegen im gleichen Zeitraum um rund 45 Prozent“, berichtet Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhebahn.

Und das habe seinen Grund, sagt Egger: „Wir haben gute Angebote geschaffen, denn die Berge alleine reichen heute nicht mehr. Insgesamt ist aber auch der Bergsommer attraktiver geworden, viele fahren nicht mehr in die Ferne.“ Derzeit beträgt der Anteil des Sommergeschäfts der drei Skigebiete im Schnitt 16 Prozent. In Zukunft soll der Sommer für die Seilbahner aber noch wichtiger werden: „Wir wollen mit einem besseren Angebot eine weitere Steigerung des Sommer-Anteils erreichen“, sagt Egger.

Und das bedeutet auch mehr Arbeitsplätze: „Wir können so für mehr Mitarbeiter Möglichkeiten schaffen, ganzjährig bei uns zu arbeiten“, sagt Norbert Karlsböck, Vorstand der Gletscherbahnen Kaprun. Derzeit sind rund 800 Mitarbeiter in den drei Skigebieten ganzjährig beschäftigt.

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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