Mo, 10. Dezember 2018

3 Verdächtige in Haft:

13.04.2018 13:10

„Drogen-Shop“ gleich neben Linzer Hessenpark

Die Straßenhändler warteten vor der „Ausgabestelle“ schon immer auf die nächste Lieferung: Direkt beim Drogenhotspot Hessenpark in Linz hatten zwei syrische Asylwerber und eine Linzerin eine Wohnung gemietet, von der aus sie die Dealer aus Afghanistan mit Rauschgift belieferten. In den vergangenen zwei Jahren sollen sie Marihuana und Ecstasy um 310.000 Euro umgesetzt haben!

Wöchentlich werden bei den Linzer Drogenhotspots - darunter auch der Hessenpark - „kleine Fische“ geschnappt, die in den Anlagen Drogen verkaufen. Jetzt aber konnten Einsatzkräfte des Linzer Stadtpolizeikommandos eine Verteilergruppe ausheben. Ein 37-jähriger und ein 26-jähriger Syrer sowie eine 21-jährige Österreicherin hatten sich in einer für ihren Drogenhandel strategisch günstig gelegenen Wohnung direkt beim Hessenpark einquartiert. Das Rauschgift für die Versorgung des Hessenparks besorgten sie sich in Wien.

Rauschgift um 310.000 Euro umgesetzt
Bei zwanzig Fahrten brachten sie in den vergangenen zwei Jahren 29 Kilo Marihuana im Straßenverkaufswert von 290.000 Euro sowie 1000 Ecstasy-Tabletten zum Abgabepreis von 20.000 Euro nach Linz, lagerten das Rauschgift in ihrer Bunkerwohnung beim Park.

Straßenhändler stellten sich um neue Ware an
Dort warteten laut polizeilichen Beobachtungen die Straßenhändler - vorwiegend afghanische Flüchtlinge - vor der Wohnung immer schon auf das Eintreffen neuer Ware aus Wien, dealten ungeachtet der häufigen Hotspot-Razzien ungeniert in der Erholungsanlage.

In langwierigen Ermittlungen Lieferanten geschnappt
Nach langwierigen Ermittlungen und mit den Erkenntnissen aus den regelmäßigen Schwerpunktkontrollen gelang es den Drogenfahndern der Stadtpolizei nun, in die Lieferantengruppe vorzudringen. Jetzt sitzen die drei Lieferanten vorerst in Linz hinter Gittern.

Johann Haginger/Kronen Zeitung

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