So, 15. Juli 2018

Fötschl noch unbesiegt

13.04.2018 09:53

„Weiß, wo ich als Coach hingehöre“

SAK-Trainer Fötschl über Duell mit Bischofshofen, Transfergerüchte und wen er in Grödig genau verfolgt

„Krone“: Andi, im Vorjahr um die Zeit hast du mit Grödig gegen den LASK um den Einzug ins Cup-Viertelfinale gekämpft. Nun musst du mit Traditionsverein SAK erst mal den Abstieg aus der Salzburger Liga verhindern - heute (19, Nonntal) wartet Leader Bischofshofen...
Fötschl:  Ich bin mir sicher, dass wir ungeschlagen bleiben. Bischofshofen ist für mich definitiv der Aufsteiger in dieser Saison, aber unschlagbar sind sie nicht. Und wir sind in der Rückrundentabelle Zweiter.

„Krone“:  Soll in einem Jahr um diese Zeit dann der SAK um den Aufstieg spielen?
Fötschl:  Es ist Ziel des Vereins, vor allem des Präsidenten Christian Schwaiger, der schon einiges bewegt hat. Aber vorerst müssen wir den Ball flach halten. Wir sind nur drei Punkte von den Abstiegsplätzen weg.

„Krone: Apropos Präsident Schwaiger: Er war zuvor auch in Grödig Sponsor, wollte dort mehr bewegen.
Fötschl:  Ich bin überzeugt, dass mit ihm die Ziele in Grödig realisierbar gewesen wären. Aber er wollte auch etwas zum Sagen haben.

„Krone“: Nun ist der Trainer von Grödig zum SAK gewandert, Spieler. Kommen mehr?
Fötschl:  Durchaus möglich, ich habe Kontakt zu den Spielern, sicher sind Kicker wie Strobl, Berger, Kircher oder Gruber interessant. Jetzt ist eben gerade die Phase, in der man redet.

„Krone“: Also wo soll der SAK in zwei, drei Jahren stehen?
Fötschl:  In der Regionalliga, falls es sie noch gibt. Da gehört der SAK als traditioneller Stadtverein hin.

„Krone“: Und die 2. Liga neu?
Fötschl:  In der Form kein Thema, aber die wird sicher auch wieder reformiert.

„Krone“: Findest du schade, dass außer Liefering kein Salzburger Klub dabei sein wird?
Fötschl:  Extrem schade, auch, dass es bei Anif nichts geworden ist. Am meisten tut es mir für die Spieler leid.

„Krone“: Könnte sich Andreas Fötschl auch vorstellen, als Profi-Trainer zu arbeiten?
Fötschl:  Ich weiß, wo ich hingehöre. In den gehobenen Amateur-, nicht in den Profibereich. Ich bin froh, dass ich eine gute Arbeit habe, in Österreich nicht vom Fußball abhängig bin.

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