Sa, 21. Juli 2018

Internationale Übung

11.04.2018 14:09

„Terrorakt“ im Wiener Einkaufszentrum

Schüsse, Explosionen und Panik: Am Dienstag wurde es im Einkaufszentrum Wien-Simmering laut. Das Bundesheer trainierte - wie berichtet - den Terror-Ernstfall. Ein Bild von der Lage vor Ort machte sich FPÖ-Verteidigungsminister Mario Kunasek - und kam dabei im Interview mit krone.at regelrecht ins Schwärmen: „Das Bundesheer kann stolz sein, Österreich kann stolz sein und der Verteidigungsminister ist es auch.“

Seit Ostermontag trainierten Dutzende Spezialeinheiten der Polizei und des Militärs aus fünf Ländern gemeinsam mit dem Jagdkommando den Terror-Ernstfall in Österreich. Neben dem Burgenland und Niederösterreich standen dabei auch die Bundeshauptstadt im Visier.

Und so jagten am Dienstagabend als Terroristen verkleidete Soldaten „Besucher“ des Einkaufszentrums und schrien „Allahu akbar“ (Gott ist groß). Am Ende konnten die „Geiseln“ befreit werden.

„Es muss jeder Handgriff sitzen“
Verteidigungsminister Kunasek verfolgte die spektakulären Szenen mit Argusaugen und betonte gegenüber krone.at die Wichtigkeit solcher Anti-Terror-Übungen: „Es muss jeder Handgriff sitzen. Natürlich kann man Übung und Training niemals mit Einsatz vergleichen, aber es muss annähernd so sein, dass man dann in der Darstellung die richtigen Handgriffe lernt.“

„Ich bin sehr stolz auf die Soldaten“
Was Kunasek beobachten konnte, stimmte ihn mehr als zufrieden: „Ich bin sehr stolz auf diese Soldaten insgesamt. Sie leisten großartige Arbeit!“

 krone.at
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