Di, 17. Juli 2018

Nach Sieg gegen Barca

11.04.2018 18:04

Roma-Boss springt in Brunnen und zahlt 230.500 €

In römischen Brunnen „ein Bad zu nehmen“ ist verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet - diese vor allem gegen übermütige Touristen gerichtete Bestimmung hat AS-Roma-Präsident James Pallotta nach der Sensation gegen Barcelona in der Champions League geflissentlich ignoriert! Vor lauter Freude über den 3:0-Sieg gegen Barca und den ersten Halbfinal-Einzug des Klubs überhaupt, sprang Pallotta umringt von Fans im Freudentaumel in den berühmten Brunnen auf der Piazza del Popolo.

In einem Video (oben) ist zu sehen, wie sich Pallotta rücklings in den Brunnen wirft. Dabei steht auf Baden in den historischen Becken in Rom eine Strafe von bis zu 500 Euro. Der Sprecher der AS Roma bestätigte, dass Pallotta am Mittwoch Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi treffen werde, um sich für das Bad zu entschuldigen. Er werde die Strafe bezahlen, hieß es - und darüber hinaus noch 230.000 Euro zur Restaurierung eines anderen Brunnens in der „Ewigen Stadt“ zur Verfügung stellen.

Die Freude über den Sieg trübt das freilich nicht. Selbst eingefleischte Fans der Konkurrenz Juventus Turin mussten ihren Hut ziehen. „Wenigstens an einem Abend Forza #Roma!“, twitterte Italiens Regierungschef Paolo Gentiloni kurz nach dem Spiel im römischen Olympiastadion. Er ist zwar Römer, aber Juve-Fan. Für seine Mannschaft muss er allerdings noch bangen: Juventus hat am Mittwoch einen 0:3-Rückstand gegen Real Madrid aufzuholen, um ins Semifinale zu kommen.

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