Mit Twitter-Video

Model warnt vor K.O.-Tropfen: „Es geht so schnell“

Dass man in einem Club sein Getränk nicht unbeaufsichtigt abstellen sollte, ist mittlerweile vermutlich jeder Frau bewusst. Dass diese Vorsicht aber noch nicht genug ist, zeigt das Video eines brasilianischen Models, das unverhofft aufzeichnete, wie ihr jemand eine Tablette ins Getränk mixte, während sie den Becher selbst in der Hand hielt.

Auf dem kurzen Handy-Video sieht man wie Model Kristal Santos mit ihrer Freundin auf einer Party in Capitólio, Brasilien, tanzt. Erst bei mehrmaligen Schauen des Clips und wenn man die Abfolge verlangsamt, erkennt man, wie sich ein Mann nähert und ihr innerhalb einer Sekunde etwas in den Drink wirft. Auf Instagram schrieb Santos dazu: „Das kann uns allen eine Warnung sein, besser auf unsere Gläser aufzupassen. Wir glauben immer, dass uns das niemals passieren könnte, aber die Wahrheit ist, dass es immer und überall passieren kann.“

#Widerlicher Typ

Ihre Freundin, Model und Musikerin Jaeda Sky, die das Video auf Twitter teilte, schrieb: „Ich werde nie verstehen, wie ein Typ so verrückt sein kann und das Bedürfnis verspürt, ein widerlicher Triebtäter zu sein. Ladies, passt auf eure Drinks auf!“

Das Video wurde bereits knapp 100.000 Mal geteilt. Natürlich sprechen einige User aus, dass sie das Video für nicht echt oder gestellt halten. Santos würde ihren Becher absichtlich nach hinten halten, sodass der mutmaßliche Täter etwas reinwerfen könne. Wieder andere sagen, er hätte gar nichts in seinen Fingern gehalten. Wie dem auch sei, das Spiken von Drinks ist ein reales Problem in vielen Clubs der Welt.

#Strafverfolgung schwierig

Das Verabreichen von K.O.-Tropfen in einen Drink beansprucht nur wenige Sekunden. Substanzen wie K.O.-Tropfen, Diazepam oder GHB werden unwissenden Partygängern gerne in den Drink gemischt, um sie außer Gefecht zu setzen und sexuell gefügiger zu machen. Obendrein können sich die meisten am nächsten Tag auch an nichts mehr erinnern, was eine Strafverfolgung schwierig macht. Weiters werden viele von den eingesetzten Drogen sehr schnell im Körper abgebaut, was einen Nachweis meist unmöglich macht. Oft wird den Betroffenen zudem im Club nicht gleich geholfen, da Außenstehende glauben, sie wären nur betrunken, obwohl sie in Wahrheit unter dem Einfluss von Date-Rape-Drogen stehen.

#Serviette als Schutz

Damit es aber erst gar nicht zu einem sexuellen Übergriff kommt, hat die Amerikanerin Danya Sherman, die selbst Opfer eines solchen wurde, eine Serviette erfunden, die davor schützen soll. Wie das geht? Ist man sich nicht sicher, ob jemand sein Getränk mit einer Droge versetzt hat, tropft man einfach etwas davon auf KnoNap, ein Tropfen reicht aus - sind Drogen darin enthalten, wechselt die Serviette ihre Farbe. Der Name setzt sich aus den englischen Wörtern „know“ und „napkin“ zusammen und bedeutet: „Die Serviette, die es weiß.“

Die junge Amerikanerin startete eine Crowdfunding-Kampagne zu finanzieren und es hat geklappt. Im Herbst 2018 soll KnoNap im US-Handel erhältlich sein. Im Online-Shop können bereits Vorbestellungen getätigt werden. 

April 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf
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