So, 22. Juli 2018

Neues Konzept

07.04.2018 09:58

Ohne, aber gegen den Strom: Surfen am Inn

Die Sportstadt Innsbruck wird um eine Disziplin reicher. Künftig kann auf dem Inn gesurft werden. Möglich macht das ein System, welches die Strömung nützt. 

Zwei Skifahrer mit hochgekrempelter Winterkleidung gehen gerade über die Innbrücke, als sich Michael Strobel den Reißverschluss seines Neoprenanzuges hochzieht. Der 29-Jährige wird in wenigen Minuten demonstrieren, dass Innsbruck nicht nur Wintersport kann. Ab Juni soll in der Tiroler Landeshauptstadt nämlich gesurft werden. Damit das möglich ist, haben Andreas Trapp, Michael Strobel und Simon Ra Garben beinahe drei Jahre lang an einem Konzept getüftelt.

Flaschenzug-System
Die Komponenten: Ein Unterwassersegel, ein Flaschenzug-System, Seile, ein Fluss, eine Brücke und Surfer, die keine Angst vor Kälte haben. Das Seil verbindet den Surfer mit dem Segel. Das Unterwassersegel nimmt die Strömungsenergie des Flusses auf, die durch einen Flaschenzug übersetzt wird. Der Surfer wird so bis zu 300 Meter gegen die Strömung gezogen. Zwei weitere Personen sitzen währenddessen auf dem Segel - danach wird getauscht. Das Spannende: Das System braucht keine Energie und kann so klein verpackt werden, dass es mit dem Fahrrad transportiert werden kann.

Geschulte Coaches
Damit nichts passiert, gibt es Sicherheitsvorkehrungen ähnlich Airbags und speziell geschulte Coaches, die erklären und aufpassen. Ab Juni soll dann in Kranebitten auf dem Inn gesurft werden. Drei Stunden kosten 35 €, gebucht wird online. Die Surfsessions sind für Anfänger und Profis geeignet. Mehr Informationen unter: www.upstreamsurfing.com

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter

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