Falsche Figuren-Trends

Was sind eigentlich A4-Waist und AB Crack?

Instagram - oder besser - die User kommen auf immer verstörendere Figuren-Trends und -Challenges. Junge Frauen messen sich mithilfe utopischer Beauty-Trends miteinander. Das ist nicht nur schlecht für die Psyche, sondern auch für die körperliche Gesundheit. Ein Auszug aus einer Welt der falschen Körperideale namens A4-Challenge, AB-Crack oder Bikini-Bridge.

War lange Zeit das Ideal für jede Frau und jedes Mädchen eine Figur mit Maßen von 90-60-90 ist das heute erschreckend anders. Heute gilt es dünner zu sein. Trotz Vorkehrungen mancher Designer, keine untergewichtigen Models mehr über den Lauftsteg schreiten zu lassen, ist erschreckend dünn sein „in“. Auf Instagram stacheln sich die Mädchen gegenseitig an, jeder will schlanker sein als die andere. Der Weg vom Traum des Dünn seins mündet manchmal in die Magersucht oder Bulimie. Deswegen sollte man nicht jeden Trend mitmachen, vor allem nicht diese:

#A4-Waist

Eine schöne Taille ist natürlich der Traum jeder Frau - 90-60-90 - die Rundungen machen den weiblichen Körper aus. Bei der A4-Waist-Challenge geht es darum, dass besagte Taille nicht breiter ist als ein hochgestelltes Din A4 Blatt, also schmaler als 21 Zentimeter. Diesem Trend nachzueifern ist natürlich nicht ratsam, da so eine Taille an ein medizinisches Wunder grenzt und sicherlich bei den meisten, die es doch schaffen, ein Zeichen von Untergewicht darstellt.

#Collarbone Challenge

Wer braucht eine Geldbörse, wenn er ein herausstehendes Schlüsselbein hat? Gewinner dieser Challenge ist diejenige, die die meisten Münzen in die Kuhle zwischen Schlüsselbein und Hals legen kann. Dies ist natürlich nur möglich, wenn der Knochen möglichst weit heraussteht. Das ist wiederum eher so, wenn man dünn ist. Je mehr Münzen auf das Schlüsselbein passen, desto mehr wird man anscheinend beneidet.

#AB Crack & Bikini Bridge

Die AB Crack ist sozusagen das weibliche Six-Pack. Dabei geht eine tiefe Linie senkrecht vom Brustkorb zum Bauchnabel. Prominente Beispiele sind Bella Hadid und Emily Ratajkowski. Die AB Crack zeigt sich natürlich nur bei besonders dünnen und trainierten Frauen. Je weniger Fett man hat, desto eher sieht man die Linie - das passiert allerdings nur, wenn man so gut wie nichts isst und sehr viel Sport treibt. Selbst dann ist es aber noch Veranlagung, denn die AB Crack zeigt sich nicht bei jeder Frau.

Die Bikini Bridge ist noch absurder: Hierzu legt man sich im Bikini oder in Unterhöschen auf den Rücken. Dann liegt der Slip auf dem Hüftknochen auf, soll aber nicht den Unterbauch berühren, denn so entsteht eine Lücke zwischen Kleidung und Haut - diese soll so groß wie möglich sein, um zu zeigen, dass man dünner als die anderen ist.

#Bellybutton Challenge

Wer jetzt dachte, noch skurriler geht es nicht, der irrt. Bei der Bellybutton Challenge muss man versuchen, mit seinem Arm einmal um die Taille zu greifen und den Bauchnabel zu berühren. Wer das nicht schafft, gilt als zu dick. Dabei ist das gar nicht von den Kilos abhängig, sondern von der Gelenkigkeit und der Armlänge. So gibt es dünne Mädchen die die „Challenge“ nicht schaffen und etwas dickere, die es können.

#Nicht nachmachen!

Dass diese Trends nichts mit einem normalen oder gesunden Körperbewusstsein zu tun haben, sollten jeden klar sein. Jede Frau ist auf ihre Art schön - ob dick oder dünn, hauptsache sie fühlt sich wohl und ist gesund.

April 2018

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Viktoria Graf
Viktoria Graf

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