Ende August war ein 13-Jähriger in Millstatt vom Sprungturm aus 14 Metern Höhe direkt auf den Buben gesprungen. Der Elfjährige ging sofort unter und konnte erst nach 29 Minuten geborgen werden. Wochenlang lag der junge Grazer im Durchgangskoma, aus dem er vor wenigen Tagen erwacht ist.
„Er hat sich von seinem Schädel-Hirn-Trauma über die Maßen gut erholt. Wir sind sehr erfreut und glücklich darüber“, so Dr. Wilhelm Kaulfersch vom ELKI im LKH Klagenfurt.
"Wir sind optimistisch"
Vergangene Woche wurde der Grazer in seine Heimatstadt überstellt, wo jetzt in einer Rehabilitationsklinik die Therapien fortgesetzt werden. Kaulfersch: „Jetzt gilt es, Koordinations- und Bewegungsabläufe sowie kognitive Fähigkeiten zu trainieren. Wir sind optimistisch.“
Mittlerweile ermittelt der Staatsanwalt gegen die Badbetreiber, weil der Sprungturm wegen Mängeln schon seit Mai eigentlich behördlich gesperrt war.
von Wilfried Krierer, "Kärntner Krone"









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