Die Zahl der Nebenwohnsitze blieb praktisch konstant und betrug 20.484 (plus 25), teilte die Landesstelle für Statistik am Freitag in einer Aussendung mit. Auch der Ausländeranteil von 12,9 Prozent änderte sich mehr oder weniger nicht.
Positive Geburtenbilanz
Vorarlbergs Bevölkerung wuchs beinahe ausschließlich durch eine positive Geburtenbilanz, die sich auf einen Geburtenüberschuss von 1.083 Personen belief. Die Wanderungsbilanz hingegen machte in den vergangenen zwölf Monaten lediglich ein Bevölkerungswachstum von 22 Personen aus. Der Einwohneranstieg konzentrierte sich dabei praktisch zur Gänze auf das Rheintal (plus 1.087 Hauptwohnsitze).
Mit 1.105 Personen fiel das Bevölkerungswachstum beim September-Stichtag so gering aus wie noch nie seit der Jahrtausendwende. Von 1998 bis zum Vorjahr hatte die Zunahme der Bevölkerungszahl stets über 1.400 Personen betragen, in den Jahren 2001 bis 2005 sogar jeweils über 2.100.
Der Ausländeranteil an der Wohnbevölkerung blieb in den vergangenen zwölf Monaten mit 12,9 Prozent konstant. Insgesamt stieg die Zahl der Ausländer um 757 auf 47.495 Personen an. 852 Ausländer kamen durch das positive Wanderungssaldo und 336 durch die positive Geburtenbilanz hinzu. 431 Personen wurden eingebürgert, um 370 weniger als im entsprechenden Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Deutsche als zweitgrößte Ausländer-Gruppe
Die mit Abstand größten Ausländer-Gruppen bilden in Vorarlberg weiter die Bürger aus der Türkei (von 13.979 auf 13.897) sowie aus Deutschland und den Staaten des ehemaligen Jugoslawien. Die Zahl der Deutschen mit Hauptwohnsitz in Vorarlberg steigt weiter stetig an und liegt mittlerweile bei 11.770 Personen (plus 734). Die Deutschen haben die Bürger aus den Nachfolgestaaten Jugoslawiens (11.250, minus 380) mittlerweile als zweitgrößte Ausländer-Gruppe in Vorarlberg abgelöst.
Etwas mehr als die Hälfte der Einwohner mit Hauptwohnsitz, nämlich 188.132 Personen, lebt in den neun bevölkerungsreichsten Gemeinden Vorarlbergs, die jeweils mehr als 10.000 Einwohner zählen.









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