Erfinder aufgeflogen

Anwaltskanzlei um 22.000 ¿ gebracht – Verdächtiger in Haft

Salzburg
22.10.2009 10:16
Ein 52-jähriger, einschlägig vorbestrafter Deutscher soll eine Salzburger Rechtsanwaltskanzlei um mehr als 22.000 Euro gebracht haben. Doch dem nicht genug: In Gasthäusern und Ferienwohnungen im Bezirk Braunau in Oberösterreich soll der Mann die Zeche geprellt haben. In Summe beträgt der Schaden über 36.000 Euro. Der Verdächtige wurde am Dienstag verhaftet.

Der Deutsche hat sich samt Lebensgefährtin, seinen beiden Töchtern und drei Hunden von Juni bis Oktober in vier verschiedenen Unterkünften in Oberösterreich einquartiert. Ohne die Rechnungen zu begleichen, machte er sich aus dem Staub. Der Gesamtschaden beträgt rund 14.000 Euro.

Weiters wird dem 52-Jährigen vorgeworfen, eine Rechtsanwaltskanzlei in Salzburg mit der Erstellung von Kaufverträgen im Wert von rund 22.000 Euro beauftragt zu haben, die er aber ebenfalls nicht bezahlt hat. Der Mann, der sich selbst als Erfinder bezeichnet, wurde in die Justizanstalt Ried eingeliefert.
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