Während in Europa UMTS immer noch in den Kinderschuhen steckt, hat das größte japanische Mobilfunkunternehmen NTT DoCoMo bereits 3 Millionen 3G User. Mittlerweile wird schon an den ersten Anwendungen für die nächste und übernächste Handynetz-Generation 4G gebastelt...
In der Forschungsabteilung des japanischen Mobilfunkriesenarbeiten rund 900 Developer an neuen Entwicklungen, die futuristischklingende Visionen verwirklichen sollen: Neben den zwei Sinnen,Hören und Sehen sollen auch der Geruchs-, Geschmacks- undTastsinn ins Mobilfunkgerät integriert werden. So könntees bald schon möglich sein, Gerüche per SMS zu verschicken.
Eine andere Abteilung arbeitet daran, die Stimmedes Gesprächspartners aus der Himmelsrichtung kommen zu lassen,wo dieser sich gerade befindet. Besonders bei Konferenz-Schaltungensoll das mehr Übersichtlichkeit bringen.
Ein spezielles Armband soll es ermöglichen,ohne Handy zu telefonieren. Der Zeigefinger wird ins Ohr gebohrtund die Sprache wird mittels Vibrationen in den Gehörgangübertragen.
Auch schneller soll das 4G-Netz werden, das in frühestenssechs Jahren starten soll. Unglaubliche 100 Megabit sollen proSekunde übertragen werden können - schneller als jederInternet-Anschluss heute.
Eine neue Handy-Software, die von DoCoMo entwickeltwird, kann sogar Lippen lesen: Anhand der Mimik errät dasHandy, was man sagen will - praktisch für Gehörlose, genauso wie für alle, die nicht laut telefonieren können.
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