Betten bleiben leer

Gästenächtigungen sackten um rund 3,7 Prozent ab

Wien
19.10.2009 15:36
Ein Aufwärtstrend bei der Wiener Hotellerie war auch im abgelaufenen September nicht zu erkennen: Mit 956.000 Gästenächtigungen musste die Bundeshauptstadt einen Rückgang von 3,7 Prozent zum Vorjahr hinnehmen. Die Gesamtzahl der Nächtigungen von Jänner bis September betrug somit rund 7,3 Millionen - ein Minus von 5,3 Prozent. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Hotellerie, der nur bis einschließlich August vorliegt, brach sogar um 18,1 Prozent auf knapp 254 Millionen Euro ein.

Rückgänge waren im September aus den Hauptmärkten Deutschland (-2 Prozent), Österreich (-8 Prozent), den USA (-16 Prozent), Großbritannien (-1 Prozent), der Schweiz (-11 Prozent), Frankreich (-1 Prozent), Russland (-21 Prozent) und Rumänien (-20 Prozent) zu beklagen.

Ein Zuwachs ist hingegen aus Italien zu vermelden (+10 Prozent). Aus einigen Märkten waren sogar deutliche Zuwächse zu verzeichnen: So aus Japan (+20 Prozent), den arabischen Ländern in Asien (+84 Prozent), China (+40 Prozent), Zentral- und Südamerika (+21 Prozent) sowie aus Skandinavien (Dänemark +15 Prozent, Finnland +16 Prozent, Norwegen +31 Prozent).

Hotelbetten um rund 6 Prozent weniger ausgelastet
Deutlich zu spüren bekamen den Abfall der Gästeströme die 4-Sterne-Kategorie der Wiener Hotels und die einfacheren Betriebe - die Luxusklasse und die 3-Sterne-Häuser hielten in etwa das Vorjahresergebnis. Die Bettenauslastung betrug im September 2009 durchschnittlich 58,5 Prozent - nach 63,7 Prozent im September 2008. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich die Bettenkapazität der Bundeshauptstadt um rund 2.000 - ein Plus von 4,1 Prozent.

Im Gesamtzeitraum von Jänner bis September waren Wiens Hotelbetten zu 50,2 Prozent ausgelastet - nach 56,2 Prozent in den Vergleichsmonaten 2008. Die Zimmerauslastung sank von 70 auf 62 Prozent.

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