Mo, 16. Juli 2018

Frau zeigt Interesse

17.03.2018 06:30

Neue Hoffnung für Erentrudisalm

Noch ist die Nachricht strenggeheim, aber wenn alles nach Plan verläuft, könnte die Erentrudisalm in Elsbethen (Flachgau) in Kürze wieder aufsperren. Wie die „Krone“ erfahren hat, laufen bereits Verhandlungen mit einer neuen Pächterin aus dem Umfeld des Berggasthofes.

Rund ein Jahr ist es jetzt her, dass das beliebte Ausflugsziel ganz überraschend schließen musste. Seither suchen die Klosterschwestern des Stiftes Nonnberg fieberhaft nach einem neuen Pächter. Der Vorgänger,  die Katholische Jungschar Salzburg, hatte ja wie  berichtet im April 2017 mit schwerem Herzen den Betrieb nach über 40 Jahren einstellen müssen. Er habe sich einfach wirtschaftlich nicht mehr für sie gelohnt.  Die Entscheidung rief damals großes Bedauern hervor, da der Gasthof, der  auf rund 1000 Meter Seehöhe liegt, bei vielen Salzburgern über Jahrzehnte hinweg ein beliebtes Ausflugsziel war.

Wiedereröffnung mit einem neuen Konzept

Jetzt gibt es aber Grund zu hoffen, denn wie die „Krone“ erfahren hat, soll der  Berggasthof in Kürze unter neuer Leitung wieder eröffnen. Demnach laufen Verhandlungen mit einer Interessentin, die die notwendigen Voraussetzungen für die Aufgabe mitbringen würde.

Pächterin stammt aus der Nachbarschaft

Bei der Dame handelt es sich um eine Anrainerin, die seit Jahren bereits erfolgreich einen Berggasthof leitet. Ein konkretes Datum für die Wiedereröffnung wird zwar noch nicht genannt, allerdings soll bereits zum Start in Sommersaison der Betrieb mit einem neuen Konzept wieder aufgenommen werden. Neben der Bewirtschaftung von Ausflugsgästen soll es auch wieder die Möglichkeit geben, dort Seminare abzuhalten. Eine offizielle Bestätigung über die  Wiedereröffnung steht aber noch aus. 

Namenspatronin ist die Heilige Erentrudis

Eigentümer des Alpengasthofes sind die Benediktinerinnen des Stiftes Nonnberg,  das ältesten Frauenkloster der Welt. Als Namenspatronin diente die Heilige Erentrudis, die erste Äbtissin auf dem Nonnberg. Sie ist um  718 in Salzburg  gestorben. Das Kloster betrieb früher einige Almen und Bauernhöfe in unmittelbarer Umgebung.

Anna Dobler
Anna Dobler

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