Kritik von SPÖ

30 Postämter sollen nur mehr Vormittag offen sein

Oberösterreich
18.10.2009 10:50
Weil jene Postämter, für die kein Postpartner gefunden werden konnte, laut Bescheid des Infrastrukturministeriums nicht geschlossen werden dürfen, geht die Generaldirektion der Post nun "neue Wege": 30 betroffene Postämter dürfen nur mehr von 8.00 bis 12.00 Uhr offen halten. Die SPÖ Oberösterreich vermutet, dass die Postämter dadurch absichtlich wirtschaftlich ausgehungert werden sollen.

Der Nachmittag bringe laut Gewerkschaft eindeutig mehr Geschäft, so der designierte Geschäftsführer der SPÖ Oberösterreich, Christian Horner.

Über 30 Postämter seien in Oberösterreich davon betroffen, dass sie künftig nur mehr von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet haben dürfen. Rechtlich gedeckt sei diese Maßnahme laut Post, da die Mindestöffnungszeit von 20 Stunden pro Woche nicht unterschritten werde. Wirtschaftlich sinnvoll erscheine sie aber nicht.

"Wenn die Generaldirektion den einträglicheren Nachmittag nun schließen lässt, lässt das nur zwei Schlussfolgerungen zu: Entweder sie versteht nichts vom Geschäft und wäre somit ablösereif, oder sie will die Postämter, weil sie sie jetzt nicht zusperren darf, wirtschaftlich weiter aushungern", so Horner.

Infrastrukturministerin Doris Bures habe bereits eine umfassende Prüfung dieser Maßnahme eingeleitet, die von der SPÖ Oberösterreich begrüßt werde.

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