Sa, 23. März 2019
16.10.2009 16:33

In Österreich aktiv

Erfolgreicher Schlag gegen brutale Serben-Mafia

Mordanschläge, Raubüberfälle, Einbrüche, Drogen- und Waffenhandel, Erpressung – seit Jahren verbreitet die serbische Mafia-Bande Angst und Schrecken. Nun klickten für acht Verdächtige die Handschellen. Auch bei uns hinterließen die Täter ihre Spuren: Dutzende Einbrüche und Raubüberfälle sollen auf ihr Konto gehen.

Wie gefürchtet die kriminelle Bande in ihrem Heimatland ist, zeigte der von langer Hand geplante Zugriff: An die hundert Beamte der Anti-Terror-Einheit und Kriminalpolizei rückten für die Verhaftung der insgesamt acht Verdächtigen aus.

Bande jahrelang von Polizei gejagt
Festnahmen, die für großes Aufsehen sorgten: Denn neben unzähligen Raubüberfällen, Diebstählen und Drogenhandel sollen auch mindestens zehn Mordanschläge in Serbien, Kroatien und Bosnien auf das Konto der Kriminellen gehen. Schon seit Jahren versuchte man vergeblich, der Bande das Handwerk zu legen.

Auch das Bundeskriminalamt hatte bereits seit langem die Spur der Kriminellen aufgenommen. Dutzende Male sollen die mutmaßlichen Schwerverbrecher in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland zugeschlagen haben. Von Raubüberfällen bis hin zu Einbruchsdiebstählen – immer wieder stießen die Kriminalbeamten auf die Visitenkarte der Serben-Mafia.

Heimische Ermittler "sehr froh"
Nun können auch die heimischen Ermittler durchatmen. "Unsere Kriminalbeamten waren im Laufe der Jahre in ständigem Kontakt mit den serbischen Behörden. Wir sind sehr froh darüber, dass dem Treiben der brutalen Bande nun ein Ende gesetzt wurde", erklärte etwa Alexander Marakovits vom Bundeskriminalamt.

von Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung

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