Das mit allem Drum und Dran (Bundeshymne, Ode an die Freude, Chor der Europäischen Mittelschule Neustift...) inaugurierte Gebäude befindet sich am Standort der ehemaligen ÖGB-Zentrale in der Wipplingerstraße 35 und beherbergt nicht nur die Österreich-Vertretung der Kommission, sondern auch das Informationsbüro des Europaparlaments. Dies sei auch "ein Zeichen der exzellenten Kooperation zwischen Kommission und Parlament", erklärte Barroso.
Spindelegger: "Europa in Dialog einfließen lassen"
Spindelegger sah in dem neuen Gebäude "eine sehr gelungene Möglichkeit, mit dem Bürger in Kontakt zu kommen." Wichtiger als "Hochglanzbroschüren" seien "persönliche Gespräche". "Alle Politiker müssen sich in diesen Dienst stellen und den Dialog ernst nehmen. Jetzt ist es an der Zeit, den Prozess wirklich werden zu und das Thema Europa stärker in den Dialog einfließen zu lassen", so Spindelegger.
Ferrero-Waldner: "Wirkliches Haus der Begegnung"
Ferrero-Waldner drückte ihre Hoffnung aus, dass nunmehr ein "wirkliches Haus der Begegnung für konstruktive Debatten für und über Europa" geschaffen worden sei. "Was wir wollen, sind Sichtbarkeit, Transparenz, Offenheit, Bürgernähe. Wir müssen mehr über den Mehrwert europäischer Entscheidungen diskutieren. Europa zu erklären ist ein kollektiver Auftrag."
Vizekanzler Pröll erinnerte an das "Wendejahr 1989": "20 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs weiß Österreich als Schnittstelle zwischen Ost und West, was Öffnung bedeutet." Gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise habe Europa "wie selten zuvor Einigkeit und Handlungsfähigkeit bewiesen."










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.