09.03.2018 20:31 |

Kämpfe in Syrien

Kleine Rebellengruppe aus Ost-Ghouta abgezogen

In Syrien hat am späten Freitagabend eine kleine Gruppe aufständischer Kämpfer mit ihren Familien die eingeschlossene Rebellen-Enklave Ost-Ghouta verlassen. Laut den Aufständischen brach sie in die von der Opposition gehaltene Provinz Idlip im Nordwesten des Landes auf.

Die Rebellengruppe Jaish al-Islam erklärte in einem Kommunique, dass eine Gruppe von Dschihadisten der Al-Kaida-nahen Organisation Tahrir al-Sham (Ex-Al-Nusra-Front) die Rebellen-Enklave verlassen habe und in die Provinz Idlib aufgebrochen sei, die vollständig von den Aufständischen kontrolliert wird. Das Dschihadistenbündnis ist von der Feuerpause ausgenommen, die die UNO fordert.

Zugleich gaben die beiden größten Rebellengruppen aber an, Ost-Ghouta nicht zu verlassen und für sich sowie ihre Familien keinen entsprechenden Deal aushandeln zu wollen.

Dramatische humanitäre Lage
Ost-Ghouta gehört zu den letzten Gebieten Syriens unter Kontrolle von überwiegend islamistischen Rebellengruppen. Die Region hat in den vergangenen drei Wochen die schwersten Angriffe syrischer Regierungstruppen seit Beginn des Bürgerkrieges vor rund sieben Jahren erlebt. In dem seit 2013 belagerten Rebellengebiet sind bis zu 400.000 Menschen von der Außenwelt abgeschnitten. Die humanitäre Lage ist nach Angaben von Hilfsorganisationen dramatisch.

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