Fr, 22. Juni 2018

Maggies Kolumne

09.03.2018 11:02

Kinderstube

Der Frühling naht - und er bringt uns neben Sonnenschein und blühenden Wiesen auch zahlreichen Nachwuchs der verschiedenen Tierarten. An sich ein Grund zur Freude!

Claudia Herka vom Tierheim Parndorf weiß es besser: Selten war die Vermittlung ihrer Schützlinge so schwierig wie derzeit. Gleichzeitig wollen immer mehr Menschen ihre älteren Hunde und Katzen los werden. Mein Appell: Wenn Sie ein Tier zu sich nehmen müssen, fragen Sie bitte zuerst in den Tierheimen Ihrer Umgebung nach, denn sogar Welpen und Kitten warten dort zahlreich auf einen Lebensplatz! Denn immer noch lassen Menschen zu, dass sich ihre Haustiere unkontrolliert vermehren. Dabei ist bei Freigänger-Katzen die Kastration gesetzlich vorgeschrieben! Die Missachtung dieser Vorschriften in der Hoffnung auf „süße Katzenbabys“ resultiert in unzähligen Streunergruppen, die scheu und krank ums Überleben kämpfen. Die Scherben dürfen die Tierschützer - viele davon ehrenamtlich - mit ihren eigenen Geldmitteln aufklauben...

Was man dagegen nicht „aufklauben“ darf, sind die Nachkommen von Reh, Hase und Co. - denn auch die Wildtiere ziehen ab dem Frühling vermehrt ihre Babys groß. Oft kommt es dabei zu Begegnungen mit dem Menschen, der die Situation falsch einschätzt und kleine Nager oder gar Rehkitze beim Versuch, ihnen zu helfen, anfasst. Nur selten brauchen die kleinen Wildtiere aber wirklich menschliche Unterstützung. Daher: Bitte nicht angreifen! Wenn Sie Rat benötigen, rufen Sie bei der Wildtierhilfe an (0676/382 15 28) oder befragen Sie die Profis vom Verein „Kleine Wildtiere in großer Not“ unter 0650/6452535!

Maggie Entenfellner, Kronen Zeitung

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