Nach dem heurigen Katastrophensommer baten die Weststeirer das Land um Hilfe: Der Laßnitz-Durchfluss müsse dringend geregelt werden – so das Begehr. Da Maßnahmen im Deutschlandsberger Stadtgebiet wegen der dichten Verbauung keinen Sinn machen würden, machte sich die Fachabteilung 19B auf die Suche nach einem Alternativstandort.
"Flusslandschaft wär für immer zerstört"
Dass das geplante Rückhaltebecken nun aber ausgerechnet in einem beliebten Naherholungsgebiet entstehen soll, stößt viele vor den Kopf. Noch mehr die Dimension des Bauwerks: Stolze 21 Meter will man die Staumauer vom Flussbett gen Himmel ragen lassen. "Die wunderbare Flusslandschaft wäre für immer zerstört", klagt etwa Alfred Ninaus der "Steirerkrone" seine Bedenken.
Auch Vizebürgermeister Karl Stiegler ist zerknirscht: "Hätten wir die Wahl gehabt, wäre uns ein Standort ein Stück weiter flussaufwärts weit lieber gewesen." Dieser Wunsch fällt jedoch flach, da das Land an jener Stelle zwei Kraftwerke genehmigte...
von Barbara Winkler, "Steirerkrone"









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