Mo, 16. Juli 2018

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08.03.2018 13:06

Anrainer nach Bluttat in Wien: „Ungutes Gefühl“

Nach der schrecklichen Messerattacke im Wiener Bezirk Leopoldstadt laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Vor dem U-Bahn-Aufgang der U1-Station Nestroyplatz hat ein Mann am Mittwochabend mit einem Messer auf ein Ehepaar sowie dessen 17-jährige Tochter eingestochen und daraufhin die Flucht ergriffen. krone.at hat sich am Tatort umgesehen und mit Passanten gesprochen. Bei vielen sitzt der Schock nach der Bluttat noch tief.

Eine Anrainerin berichtet von der Angst, die sich breitmacht, wenn man in die Nähe des Tatortes kommt. „Es ist ein ungutes Gefühl, wenn man sich heute die Zeitung holen geht“, so die Frau.

Gefühle der Unsicherheit
Auch ein älterer Herr berichtet von einer bedrückenden Stimmung: „Ein gewisses Unsicherheitsgefühl ist da“, meint er gegenüber krone.at.

„So etwas passiert immer öfter“
Eine Frau kann die Bestürzung, die sich nun bei vielen Anrainern nach der Messerattacke ausbreitet, gut verstehen. „Wenn man hier in der Gegend wohnt, ist es sicher nicht sehr angenehm. Leider Gottes passiert so etwas jetzt immer öfter“, meint sie dazu.

Die Gefahr, dass man selbst Opfer von Gewalttaten wird, bestehe laut einer weiteren Passantin immer. „Aber ich glaube, man sollte sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen“, so die Frau.

„Man sollte mit ihm machen, was er mit seinen Opfern gemacht hat“, findet ein weiterer Herr.

Jana Pasching
Jana Pasching

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