Sa, 21. Juli 2018

Werden videoüberwacht

07.03.2018 16:31

Köln: Ermittlungen gegen zu laute Seelöwen in Zoo

Tierischer Ärger in der deutschen Stadt Köln: Weil die Seelöwen „Astrid“, „Amelie“, „Oz“, „Lina“ und „Mia“ keine Ruhezeiten einhalten auch in der Nacht laut brüllen, hat eine Nachbarin Anzeige erstattet. Die Behörde übernahm Ermittlungen gegen die Tiere. Auch der Zoo unternahm erste Maßnahmen: Eine Überwachungskamera soll nun das Treiben in der Nacht beobachten.

Die aufgeweckten Kalifornischen Seelöwen sind bei den Besuchern des Tierparks sehr beliebt – doch für die Nachbarn ein Ärgernis. Denn quirlige Truppe kennt zum Leidwesen der Anwohner keine Nachtruhe. Bislang durften sich die Tiere, auch nachdem der Zoo längst geschlossen hatte, frei in ihrem Außengehege bewegen. Die Lärmbeschwerde könnte dies nun ändern.

Videoüberwachung soll Einblicke in das Nachtleben im Gehege liefern
Die Bezirksregierung ordnete eine Untersuchung in der tierischen Causa an. Der Zoo wurde aufgefordert, Schallschutzmaßnahmen zu prüfen. Erste Einblicke, was die Seelöwen nachts so treiben, soll eine Überwachungskamera liefern. Man erhofft sich dadurch eine Antwort auf die Frage, warum die Tiere zwischen 22 Uhr und 6 Uhr überhaupt so laut sind.

Der Zoo hat sonst ein gutes Verhältnis zu seinen Nachbarn. In den 168 Jahren seines Bestehens ist es die erste offizielle Beschwerde, die gegen den Tierpark eingebracht wird.

Miriam Krammer
Miriam Krammer

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