Aufgrund der bei der Landtagswahl am 20. September erreichten absoluten Mehrheit kann die Vorarlberger ÖVP bei der konstituierenden Landtagssitzung die Landesregierung nach eigenem Gutdünken und ohne Unterstützung einer anderen Fraktion zusammensetzen. Die Volkspartei kündigte bereits kurz nach der Wahl an, in der nächsten Legislaturperiode alleine zu regieren.
Nach seinem "Exil-Juden"-Sager war für FPÖ-Parteiobmann Dieter Egger kein Platz mehr auf der Regierungsbank. Gespräche mit Grünen und SPÖ blieben ohne Ergebnis.
Altbewährtes Team bleibt bestehen
Schon am Dienstag hatte Sausgruber sein Regierungsteam bekanntgegeben. Es wird wie bisher aus Landesstatthalter Markus Wallner (42, seit 2006) und Karlheinz Rüdisser (54, seit 2008) sowie den Langzeitlandesräten Erich Schwärzler (56, seit 1993), Siegi Stemer (58, seit 1997) und Greti Schmid (55, seit 2000) bestehen. Den Platz des ehemaligen Koalistionspartners FPÖ nimmt die 40-jährige Andrea Kaufmann ein, die in den vergangenen Jahren als Dornbirner Stadträtin Erfahrung in der Kommunalpolitik sammelte.
Mennel wird Halder-Nachfolgerin
Als Landtagspräsidentin wird in den kommenden fünf Jahren die bisherige Vizepräsidentin Bernadette Mennel den Vorsitz im Landesparlament führen. Die 50-jährige Mennel folgt auf Gebhard Halder, der in Pension geht. Zweite Landtagsvizepräsidentin bleibt Gabriele Nussbaumer. Komplettiert wird das Landtagspräsidium neu vom Freiheitlichen Ernst Hagen, wie es die FPÖ bereits bekannt gab.
Ohne Überraschungen verlief ebenso die Nominierung der ÖVP-Bundesräte Edgar Mayer und Magnus Brunner. Auch Ihre Wiederbestellung galt von vornherein als Formsache.









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