Nichtsdestotrotz kocht vor nämlichem Parteitag die rote Parteistiftung kräftig hoch. Die Ankündigung von Landeshauptmann Franz Voves - "innerhalb eines Monats fällt der Auflösungsbeschluss" - war es, die als erstes die Grünen hat Anlauf nehmen lassen.
Kontrollsprecher Lambert Schönleitner hört die Botschaft wohl, allein, er mag sich damit nicht abspeisen lassen. Denn mit der Auflösung - so sie überhaupt passiert - sei es nicht getan. Die Grünen drängen vehement auf Offenlegung aller Transaktionen, Verträge und Geldflüsse der vergangenen fünf Jahre...
Denn: "Auflösung hin oder her, das ist nicht die relevante Frage - entscheidend ist, was durch die Konstruktion jahrelang verschleiert wurde", so Schönleitner. Und da gebe es reichlich. Aber um Antworten in der Causa - erinnern wir uns an die sieben "Krone"-Fragen oder die zahllosen im Landtag - drückt sich der oberste Steirer gern herum...
"Wollen endlich Antworten"
Auf jeden Fall will Schönleitner nicht zulassen, dass Nebelmaschinen angeworfen werden: "Wer finanziert die SP, wie wurde der Wahlkampf finanziert, haben Stiftungsfirmen Parteirechnungen übernommen, darauf wollen wir endlich Antworten..."
Dass das Archiv nicht nur die Rache der Journalisten, sondern auch der politischen Mitbewerber ist, daran erinnert VP-Klubchef Christopher Drexler. Am 6. 7. und am 25. 8. habe Voves bereits die Stiftungs-Auflösung bekannt gegeben. "Passiert ist außer Ankündigungen nix. Herr Voves will uns nur papierln..."
"Steiermark Inoffiziell" von Gerhard Felbinger, "Steirerkrone"









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