Mo, 25. Juni 2018

Großer „Krone“-Check:

07.03.2018 07:47

Haslauer ist besser als seine Volkspartei

Wilfried Haslauer hat eine Bekanntheit von 98 Prozent, mit 68 Prozent Sympathie-Werten liegt er klar vor allen anderen auf dem ersten Platz. Und 56 Prozent würden ihn direkt wählen (diesen Teil der Umfrage bringen wir in den nächsten Tagen). Damit ist der Landeschef besser als seine Volkspartei. Kann sie das umsetzen?

Denn der Zuwachs der Landeshauptmann-Partei in unserer aktuellen IMAS-Umfrage ist eher bescheiden. Bei den drei Wahlen in diesem Jahr stand ein Vierer vor den Prozenten:
Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) erreichte in Niederösterreich 49 Prozent.
Günther Platter (ÖVP) heimste in Tirol 44 Prozent ein.
Peter Kaiser (SPÖ) ging mit 47 Prozent in Kärnten als Sieger hervor.

Allerdings sind die nur 29 Prozent bei der Wahl 2013 die Ausgangslage für Wilfried Haslauer und seine Salzburger ÖVP. Das schlechteste Wahlergebnis der Geschichte (36,6 Prozent waren es bei der Wahl vorher) schenkte den Schwarzen den ersten Platz.

Nach Wilfried Haslauer landet Christian Stöckl in der Sympathie mit 54 Prozent auf dem zweiten Platz.
Dann tritt mit 41 Prozent Martina Berthold von den Grünen in die schwarze Phalanx ein, hinter ihr folgt mit beachtlichen 38 Prozent schon Brigitta Pallauf, die schon als Landtagspräsidentin offensichtlich viel Zuspruch erfahren konnte.

Gleich mit 37 Prozent: Zwei Sepp’s.
Josef Schwaiger von der ÖVP und Sepp Schellhorn von den NEOS.
41 Prozent hegen eine Antipathie gegen Astrid Rössler, so ein Minus fuhr bei der IMAS-Umfrage nur Karl Schnell, ehemals Freiheitlicher, jetzt FPS, dennoch bekannt im Land, mit 43 Prozent ein.
Walter Steidl mit 33 und Marlene Svazek mit 27 Prozent sind am Ende der Skala.

Wobei die junge freiheitliche Generalsekretärin einen Erfolg zu verbuchen hat: Den 27 Prozent „sympathisch“ stehen nur 28 Prozent „nicht sympathisch“ gegenüber, ungewöhnlich positiv für einen FPÖ-Politiker.

Zum absoluten Angstgegner der Salzburger Volkspartei dürfte Multi-Gastronom Sepp Schellhorn aufgestiegen sein. Das offene Bekenntnis Schellhorns bei einer Jugend-Diskussion in Zell am See, einmal mit seinen Söhnen Haschisch geraucht zu haben, brachte ihm am selben Abend bei einer fiktiven Abstimmung unter den Teilnehmern den Spitzenplatz.

Überhaupt keine reelle Chance gibt es laut Umfrage für die Gruppierungen um Karl Schnell, Hans Mayr oder die Kommunisten.

Berichte über die in der IMAS-Umfrage erhobene Stimmung am Wählermarkt am Donnerstag in der „Krone.“

Hans Peter Hasenöhrl

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