Fr, 19. Oktober 2018

Reserven aufgebraucht

05.03.2018 06:00

Schnee und Unruhe: Wildtiere verhungern qualvoll

Meterhoher Schnee und extremer Frost machen Hirschen, Rehen und anderen Wildtieren in den Wäldern schwer zu schaffen. In den Hohen Tauern und den Nockbergen in Kärnten wurden bereits verhungerte Tiere gefunden. Experten zufolge braucht das Wild gerade in dieser Notzeit viel Ruhe.

„Das Wild sucht sich seine Wintereinstände“, erklärt der Hermagorer Bezirksjägermeister Bruno Maurer: „Dort ist es absolut notwendig, dass es in Ruhe gelassen wird.“ Denn die Wildtiere haben im Regelfall Fettreserven, mit denen sie auch einen harten Winter überleben, weil sie ihren Energieverbrauch reduzieren können.

Auf den Wegen bleiben“
„Werden die Tiere jedoch durch Menschen gestört, die im sensiblen Lebensraum des Wildes ihren Freizeitaktiven nachgehen, verbrauchen die Tiere bei ihrer Flucht zu viel Energie, die sie mangels Äsungsangebot nicht mehr ausgleichen können.“ Laut dem erfahrenen Jäger sei es übrigens ganz einfach, dem Wild auszuweichen: „Man muss einfach nur auf den Wegen bleiben.“

Hannes Wallner, Kronen Zeitung

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