'Spekulationszwecke'

Land bestätigt Vorwürfe gegen 'WM-Bürgermeister'

Steiermark
10.10.2009 10:33
Knalleffekt im Fall Jürgen Winter: Das Land Steiermark sieht "Spekulationszwecke" im Hintergrund der umstrittenen Grundstücksumwidmung! Wie die "Steirerkrone" am Freitag exklusiv berichtete (siehe Infobox), hatte der "WM-Bürgermeister" sein Hauser Freiland-Grundstück in Bauland umwandeln wollen. Winter dementiert heftig.

Die "Steirerkrone"-Story hatte für riesige Aufregung gesorgt: Jürgen Winter, der ÖVP-Bürgermeister von Schladming (im Bild), wollte sein - von den Eltern im Dezember 2008 übergebenes - Grundstück in Haus im Ennstal umwidmen lassen. Von Freiland in Bauland, um es sich (so werfen es ihm zumindest Insider vor) dann für ein neues Ski-Weltmeisterschafts-Straßenprojekt teuer ablösen zu lassen.

Falsche Behauptungen?
Winter spricht von "falschen Behauptungen" - die zuständige Abteilung für Bau- und Raumordnung bestätigt auf Anfrage aber offiziell: Die Errichtung eines Wohngebäudes sei wegen des Lärms unzulässig. Und gravierend: "Es liegt der Schluss nahe, dass diese Baulandausweisung in Anbetracht des besonderen Wissens des Baulandwerbers (nämlich Bürgermeister Winter, Anm. der Red.) um das Straßenprojekt ... Spekulationszwecken dienen soll."

von Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"

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