Die senkrecht im Feld steckende Eisenstange beendete vorzeitig die Erntearbeiten des Innsbrucker Bauern Karl Schlögl: "Es machte einen Kracher, dann stand die Maschine still", berichtet er.
"Beim Nachschauen fand ich dann die Eisenstange unter dem Häcksler. Sie war nicht in das Innere der Maschine geraten, der Schaden ist deswegen nicht ganz so hoch." Eine Kette ist gerissen und ein Schermesser wurde beschädigt, der Häcksler ist also zu reparieren. Ärgerlich sei es aber trotzdem: "Ich weiß nicht, wer auf die Idee kommt, im Feld eine Eisenstange zu verstecken."
Täter aus Polling noch unbekannt
Das fragen sich zur Zeit auch die Bauern im Raum Polling und Flaurling: Dort haben gehärtete Schrauben, die in Maiskolben versteckt waren, schon zwei Maishäcksler zerstört. Schaden: Jeweils 10.000 Euro.
"Die Schrauben gerieten in die rotierenden Messer, diese brachen daraufhin ab und durchschlugen Metallabdeckungen wie Geschoße", berichtet der Pollinger Bürgermeister Gottlieb Jäger. Die Bauern waren gezwungen, benachbarte Maisfelder vor der Ernte genau zu untersuchen. "In einem Fall wurden tatsächlich wieder Schrauben entdeckt." Die Polizei ermittelt.
In Innsbruck geht die aber Exekutive davon aus, dass ein bislang unbekannter Trittbrettfahrer am Werk war.
von Philipp Neuner, Tiroler Krone









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