So, 24. Juni 2018

Kulturhauptstadt 2024:

01.03.2018 19:00

Salzkammergut bewirbt sich

Lange wird schon diskutiert, nun ist es fix: Die Region Salzkammergut (Gemeinden aus Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark) bewirbt sich als Europäische Kulturhauptstadt 2024. Geleitet wird das Projekt von Bad Ischl aus, gestern wurde das Organisationsduo vorgestellt. Auch die steirische Bevölkerung soll aktiv an der Planung teilnehmen.

Nach Graz 2003 und Linz 2009 ist es 2024 wieder so weit: Österreich stellt die Europäische Kulturhauptstadt. Nach St. Pölten und Dornbirn hat nun auch das Salzkammergut die Bewerbung fixiert – obwohl zuletzt mit Gmunden ein wichtiger Partner abgesprungen ist. Am Mittwoch wurde mit Stefan Heinisch und Lisa Neuhuber das Duo präsentiert, das das Projekt leiten wird. Als Bewerbungsstadt wird Bad Ischl auftreten.

„Wir haben gute Chancen uns mit starken regionalen Themen zu positionieren“, sagt Franz Steinegger, Bürgermeister von Grundlsee, einer der vier steirischen Gemeinden (neben Bad Aussee, Altaussee und Bad Mitterndorf), die an Bord sind. „Es soll nicht nur darum gehen, ob wir z. B.ein Theater brauchen, sondern auch, wie die Zukunft unserer regionalen Kultur von der Sprache über die Volkskultur bis zur Landschaft aussieht.“

Suche nach Ideen
In der ganzen Region werden in den kommenden Wochen bei Workshops und via Online-Fragebogen Ideen gesammelt. „Sie fließen in die Bewerbungsunterlagen, ein“, so Steinegger. Bis Ende des Jahres müssen die Konzepte eingereicht sein – 150.000 Euro wurden dafür aus dem EU-Leader-Projekt gesichert. Eine europäische Jury kürt dann drei Finalisten. Diese wiederum haben bis Ende 2019 Zeit, einen Detail-Plan (Finanzierung, Programm) zu erstellen, ehe der Gewinner gewählt wird.

Murtal zieht zurück
Auch im Murtal hatte man bis zuletzt eine Bewerbung überlegt: „Die Idee wurde in der Region positiv diskutiert“, sagt Bibiane Puhl vom Regionalmanagement Obersteiermark West. „Aber wir haben uns schlussendlich finanziell nicht drübergetraut und gegen eine Bewerbung ausgesprochen.“

Christoph Hartner
Christoph Hartner

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