Mi, 24. Oktober 2018

Ärzte warnen:

02.03.2018 06:31

Temperatur-Sprung gefährdet unseren Kreislauf!

Mit der Eiseskälte ist es laut ZAMG-Meteorologen Alexander Ohms vorbei sein - am Wochenende sind bis zu plus 12 Grad möglich. Ein Temperatur-Sprung, der den Organismus ziemlich belasten wird, warnt Kardiologe Clemens Steinwender vom Kepler Uniklinikum Linz.

Der klirrende Frost ist am Wochenende vorbei. „Am Samstag bekommen wir bis zu 10 Grad, Sonntag und Montag sogar bis 12“, prophezeit Meteorologe Ohms. Temperatursprünge, die den menschlichen Organismus enorm belasten werden. Denn seine Einstellung erfolgt über den Kreislauf – bei Kälte wird die Haut weniger durchblutet, bei wärmeren Temperaturen dagegen deutlich mehr.

3 Tage zur Akklimatisierung
„Erfolgt die Umstellung sprunghaft, sind viele Liter Blut zu transportieren – das ist für den Organismus sehr anstrengend“, sagt Clemens Steinwender, Kardiologe im Kepler Klinikum. Problematisch sei das, wenn Temperaturen sich schneller ändern, als der Körper sich anpasst: „Im Normalfall dauert es etwa drei Tage, bis der Kreislauf sich umgestellt hat.“

Hoher Blutdruck
Für Menschen mit hohem Blutdruck könne das gefährlich sein. „Vor allem, wenn sie medikamentös schlecht eingestellt sind“, so Steinwender. Er rät dazu, vorbeugend viel zu trinken und nur Leichtes zu essen: „Je mehr Verdauung nötig ist, desto mehr Blut benötigt der Körper vom Kreislauf.“
Wie sehr akute Herz-Kreislaufvorfälle an solchen Tagen durchschnittlich zunehmen?
Steinwender: „Wir behandeln im Kepler Uniklinikum dann etwa 5 bis 10 Prozent mehr Betroffene als sonst.“

Jürgen Pachner
Jürgen Pachner

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