Sa, 21. Juli 2018

Großbrand in Forstau

28.02.2018 08:07

20 Gäste aus brennendem Bauernhof gerettet

Unter derart extremen Bedingungen mussten Feuerwehrmänner schon lange nicht mehr löschen: Bei minus 20 Grad war  im Stall des Reiterbauern in Forstau ein Brand ausgebrochen. Die Familie konnte sich und die Tiere retten, auch die 20 Urlauber  in dem zum Hof gehörenden Appartementhaus blieben unverletzt.

Reiterbauer Matthäus R. selbst hatte das Feuer gegen Mitternacht entdeckt. Er war durch die knisternden Geräusche und den Rauchgeruch wach geworden. Er alarmierte die Feuerwehr, weckte seine Familie und rannte zum Stall. Es gelang der Familie, noch alle Tiere – Kühe und Pferde – aus dem brennenden Gebäude zu holen. Die Feuerwehr rückte mit 106 Mann zum Hof nur 200 Meter von der Talstation der Fageralm Bergbahnen aus. „Der Stall hat schon lichterloh gebrannt. Die Flammen drohten auf das Wohnhaus und auf das Appartementhaus der Familie überzugreifen. Deswegen haben wir zuerst geschaut, dass alle 20 Urlauber heraußen sind. Die  konnten dann in einer benachbarten Pension unterkommen“, schildert Johann Tullius, Feuerwehrkommandant in Forstau.

Nachdem Menschen und Tiere in Sicherheit waren konnten sich die Helfer aufs Löschen konzentrieren. Die Wasserversorgung war durch zwei Hydranten, einen Bach und durch das Wasser für die Beschneiungsanlage der Fageralm Bergbahnen gesichert.

Beim Wohnhaus  arbeiteten sich die Flammen bereits an der Fassade empor. Diese wurde binnen kurzer Zeit abgelöscht. Gegen den Brand im Stall kämpften die Feuerwehrmänner aber bis 6.50 Uhr an. Danach musste noch eine Brandwache gehalten werden, da trotz der klirrenden Kälte immer wieder kleine Glutnester auftauchten.

Manuela Kappes
Manuela Kappes

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