So, 24. Juni 2018

Im Oman:

25.02.2018 08:28

Mars-Training führte sieben Kilometer in die Wüste

In der Wüste von Oman trainiert derzeit ein von Innsbruck aus geleitetes Team von Analog-Astronauten die Erforschung des Roten Planeten. Der bislang längste Mars-Ausflug auf Quads führte sieben Kilometer in die Wüste. Ergebnisse wurden live nach Innsbruck gefunkt.

Gernot Grömer, Astrophysiker aus Innsbruck und Gründer des Österreichischen Weltraumforums ÖWF , ist derzeit mit Kollegen in selbst entwickelten Raumanzug-Prototypen in der Dhofar-Wüste im Oman im Osten der Arabischen Halbinsel unterwegs.

Hier sind die geologischen Gegebenheiten jenen am Mars sehr ähnlich. Mediziner des „Flight Control Teams“ in Innsbruck und der Feldcrew im Oman überwachten die telemedizinischen Daten der beiden Analog-Astronauten, deren bislang längster Mars-Ausflug auf Quads sieben Kilometer in die Wüste bzw. über die Marsoberfläche zu einer Wasserquelle führte.

„Diese Mars-Mission ist ein weiterer Höhepunkt der jahrelangen erfolgreichen Arbeit des ÖWF“, erklärte Wissenschafts-LR Bernhard Tilg beim Besuch im Mission-Support-Center in Innsbruck: „Mich freut, dass diese hochprofessionelle Institution ihren Hauptsitz in Innsbruck hat.“

Die Forschung für zukünftige bemannte Marsexpeditionen sei eines der spannendsten Forschungsfelder der Gegenwart. „Damit wird jungen Menschen in unserem Land ein Zugang zu Wissenschaft und Technik nachhaltig ermöglicht.“

Die Mission namens Amadee-18 startete Anfang des Monats und dauert noch bis 28. Feber an. Es ist die 12. Mars-Mission des 2003 gegründeten ÖWF, das von Sponsoren und Land Tirol unterstützt wird. Ziel ist den Weg für bemannte Missionen zum Mars zu ebnen.

 krone.at
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