26.03.2004 18:00 |

Formel 1

Schumacher: keine Terror-Angst vor Bahrain

Schumacher hat keine Bedenken, beim dritten Saisonrennen in Bahrain an den Start zu gehen. "Da ist es nicht gefährlicher als anderswo auf der Welt. Der Veranstalter wird alles dafür tun, dass dieses Rennen reibungslos über die Bühne geht. Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass es nirgendwo eine hundertprozentige Sicherheit geben kann", stellte Schumacher fest.
Leibwächter und eine gepanzerte Limousinestehen dem sechsmaligen Weltmeister zur Verfügung. Das ersteFormel-1-Rennen im arabischen Raum wird am 4. April gefahren.
 
"Das Formel-1-Rennen ist die größteSportveranstaltung, die jemals im Mittleren Osten stattgefundenhat. Wir betonen, dass alle möglichen Sicherheitsvorkehrungengetroffen worden sind", ließ der Innenminister von Bahraindurch einen Sprecher mitteilen. Nationalgarde und Streitkräftesollen für die Sicherheit der Gäste sorgen. Das AuswärtigeAmt in Berlin stuft die Gefahr von Anschlägen im Nahen undMittleren Osten weiter als "besonders hoch" ein. "Angesichts derallgemeinen weltweiten Gefährdung durch Terroranschlägeund der besonderen Lage in manchen Ländern des Nahen undMittleren Ostens wird auch in Bahrain zur Wachsamkeit geraten",heißt es in der Reisempfehlung.
 
Kenner des Landes verweisen darauf, dass es inden vergangenen Tagen Unruhen in dem Golfstaat gegeben hat, diesich unter anderem am Thema Alkoholverkauf entzündet haben.Die sozialen Spannungen in dem Land sind hoch - eine schiitischeMehrheit steht einem sunnitischen Herrscherhaus gegenüber.Man könne aber davon ausgehen, dass die Rennstrecke selbstsicher ist.
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