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Mehr als nur Steckerl-Fisch: Wiens Hafenkneipe

Seit wenigen Monaten begeistert am Donaukanal die „Spelunke“, Wiens erste Hafenkneipe in der Leopoldstadt. Mit viel Liebe zum Detail eingerichtet, ist das Restaurant nicht nur optisch ein absolutes Highlight, auch die Küche begeistert. Serviert werden Köstlichkeiten aus der Pfanne oder vom Blech ebenso wie Salate. City4U-Tipp: Unbedingt den Steckerl-Fisch probieren!

Umfasste die Leopoldstadt einst eine Insel zwischen Donau und Donaukanal, legt alleine schon die Topografie des Bezirks nahe, dass man hier eine Hafenkneipe mit allen Klischees braucht. Das haben sich zumindest die Inhaber des "Klee am Hanslteich" gedacht und die "Spelunke" zum Leben erweckt. "Insgesamt haben wir lange nach der perfekten Location gesucht und waren dann sehr froh, diesen Platz hier gefunden zu haben. Nach einer Bauphase von acht Monaten konnte dann endlich aufgesperrt werden.", erzählt Manfred Helnwein welcher das neue In-Lokal gemeinsam mit seinem Bruder Werner Helnwein und Monika Wlaschek, Enkelin von Billa-Gründer Karl Wlaschek, konzipierte. 

Warme Gemütlichkeit
Dass warme Gemütlichkeit an erster Stelle steht, besagt schon das ungeschriebene Kneipengesetz. Und so erreicht man das Lokal über eine Treppe, steigt in die SPELUNKE mit dunklen Decken, Wänden aus verbranntem Holz und Graffiti hinab. Bewacht wird sie von mächtigen Kupferfässern, die natürlich mit Bier gefüllt sind. Das gesamte Mobiliar sowie das Parkett wurden mit natürlichen Materialien und viel Liebe zum Detail gefertigt. So finden sich etwa an einer Wand ein riesen Grafitti-Beton-Gemälde, auf einer anderen zahlreiche eigens ausgewählte Schallplatten der unterschiedlichsten Musikrichtungen. "Diese sind jedoch nicht nur zur Deko da, sondern werden vom DJ gerne auch gespielt, wenn ein Gast das wünscht."

Tipp: Der Steckerl-Fisch
Insgesamt stehen auf den rund 3.000 Quadratmetern etwa 150 Plätze zur Verfügung. Kredenzt wird eine Vielzahl an Köstlichkeiten, aus der Pfanne und vom Blech ebenso wie gesunde Salate. Vor allem Fans maritimer Köstlichkeiten kommen bei frittierten Fischen, Oktopus oder Fischeintopf auf ihre Kosten. Wer fleischlichen Genüssen frönen möchte, hebt bei geschmorter Lammhaxe, Ribs, Ribeye oder Schwarzfederhuhn den kulinarischen Goldschatz der Donaumetropole. Aufgrund der zahlreichen Nachfrage gibt es selbstverständlich auch vegane Gerichte auf der Speisekarte.

Etwa alle zwei Monate werden die saisonalen Gerichte der Karte gewechselt. Manfred Helnwein persönlicher Tipp: "Unbedingt den Steckerlfisch probieren! Den gibt es sonst fast nirgends! Mein persönlicher Favorit ist jedoch der Schweinsbraten."

Neben der vielfältigen Speisekarte ist auch die Weinauswahl nicht zu  verachten, über 300 Weintitel finden sich in dem umfangreichen Sortiment. 

"Per Du!"
Ein nettes Detail am Rande: In der "Spelunke" ist man grundsätzlich per Du, am Telefon bei der Bestellung sowie beim Service vor Ort. "Das nimmt ein wenig die Steife weg und ist in anderen Ländern ja auch bereits Gang und Gebe. Wir merken, dass es auch in Wien gut angenommen wird. Die meisten freuen sich, weil dadurch alles ein wenig lockerer wirkt." 

In diesem Sinne: Ahoi! Bis zum nächsten Besuch!

Wo: 2., Taborstraße 1
Web:www.spelunke.at 

Februar 2018

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Julia Ichner
Julia Ichner
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