Di, 21. August 2018

Daten analysiert

17.02.2018 06:21

NASA-Teleskop „Kepler“ erspäht 95 neue Exoplaneten

Mithilfe des Weltraumteleskops "Kepler" haben Wissenschaftler 95 neue Planeten erspäht. Mittlerweile mehr als 4400 Exoplaneten-Kandidaten hat das NASA-Observatorium im All in den vergangenen Jahren entdeckt, rund 2400 davon konnten bereits als Exoplaneten, also als Planeten bei anderen Sternen, verifiziert werden.

In den vergangenen vier Jahren beobachteten die Astronomen mit "Kepler" ständig 150.000 Sterne. Unter den nun erspähten Himmelskörpern befinden sich laut Andrew Mayo von der Technischen Universität im dänischen Lyngby bei Kopenhagen Planeten in den unterschiedlichsten Größen: Einige dürften kleiner als unsere Erde sein, andere hingegen den Jupiter an Größe übertreffen, berichtet Mayo im Fachblatt "The Astronomical Journal".

Kann es dort auch Leben geben?
Ob es unter den neuen Himmelskörpern auch erdgroße Planeten gibt, auf denen es Leben - so wie wir es kennen - geben könnte, ist unklar. Zumal noch nicht einmal gesichert ist, ob diese Exoplaneten überhaupt über eine Atmosphäre verfügen. Das lässt sich laut Experten nämlich aus der großen Entfernung zurzeit noch nicht sicher bestimmen.

"Kepler" sucht nach "zweiter Erde"
Der im März 2009 gestartete Planetenjäger "Kepler" späht nach winzigen regelmäßigen Helligkeitsschwankungen von Sternen. Die nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannte Sonde kann mit ihrer 95-Megapixel-Kamera jenen leichten Dimmer-Effekt erfassen, der entsteht, wenn ein Planet von der Erde aus gesehen vor seinem Stern vorbeizieht.

Fast alle Exoplaneten, die seit 1995 entdeckt wurden, sind viel größer als die Erde und bieten keine Bedingungen, unter denen Leben möglich wäre. Direkt fotografiert worden sind bislang nur ganz wenige dieser fernen Welten. Die meisten verraten sich durch ihre Schwerkraft, mit der sie während ihres Umlaufs rhythmisch an ihrem Heimatstern zerren. Dieser schwankt dadurch quasi etwas hin und her, was sich in seinem Licht nachweisen lässt.

Wilhelm Eder
Wilhelm Eder

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