Fr, 22. Juni 2018

Dritte Spur gefordert

15.02.2018 17:09

Autobahn südlich von Graz an Belastungsgrenze

Tausende Pendler kennen das Leid: Die zweispurige Pyhrnautobahn südlich von Graz ist an ihre Belastungsgrenze angekommen und vor allem morgens und abends „verstopft“. Die ÖVP-Bürgermeister des Bezirks Leibnitz fordern so rasch wie möglich den Bau einer dritten Spur. Bei der Asfinag laufen zumindest Vorarbeiten.

Keine Region wächst so stark wie der Raum Graz bis Leibnitz – sowohl bei der Bevölkerung als auch wirtschaftlich. Alleine rund um das Cargo Center schießen die (Logistik-)Unternehmen wie Schwammerl aus dem Boden, ein Ende ist nicht in Sicht - nicht zuletzt aufgrund der Koralmbahn und des neuen Magna-Werks in Slowenien. Täglich sind bis zu 60.000 Fahrzeuge in diesem Abschnitt unterwegs.

„Die erste Spur gehört fast nur den Lkw“, sagt VP-Bezirksobmann Joachim Schnabel (Gemeinde Lang), der wie seine 24 Bürgermeisterkollegen viele negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung erhält. Man will jetzt Druck machen, Abgeordneter Peter Tschernko plant einen Antrag im Landtag. Die Entscheidung fällt aber in Wien im von der FP geführten Verkehrsministerium und bei der Asfinag.

Laut dem dortigen Geschäftsführer Rainer Kienreich gibt es Ausbaupläne von Graz-West bis Hengsberg. Die Grundstücke sind großteils gesichert, seit Dezember läuft eine Machbarkeitsstudie. Sie soll bis zum Sommer abgeschlossen sein. Ein realistischer Zeithorizont kann noch nicht genannt werden. Unter anderem ist offen, ob es eine Umweltverträglichkeitsprüfung braucht.

Jakob Traby
Jakob Traby

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