Demnach wurden die beiden Partnerinnen von Herbert und Gudenus bei einer Parteiveranstaltung in der Donaustadt von einem Betrunkenen belästigt, worauf die beiden FPÖ-Politiker zur Schlichtung eingeschritten seien, es zu einem Wortwechsel und schließlich einem Raufhandel kam. Eine der Frauen soll Pfefferspray bei sich gehabt haben, der auch zum Einsatz kam.
"Der Vorfall war unschön, aber notwendig."
"Dieser Vorfall hat mit Politik nichts zu tun", betonte Gudenus am Donnerstag. Er gehe deshalb aus rechtlicher Sicht auch davon aus, dass seine Immunität als Politiker für die Ermittlungen gar nicht aufgehoben werden müssen. Grundsätzlich wolle er zu den Geschehnissen aber nicht viel sagen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle: "Der Vorfall war unschön, aber notwendig." Klar sei für ihn allerdings: "Soweit ich mich aus dem Jus-Studium erinnern kann, steht das Recht auf Selbstverteidigung auch Politikern zu."
"Hat der Peter Pilz hier sein Mandat missbraucht"
FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein betonte zugleich, dass es sich bei der Angelegenheit um einen Fall handle, der eigentlich dem Datenschutz unterliege: "Es stellt sich deshalb natürlich auch die Frage: Hat der Peter Pilz hier sein Mandat missbraucht." Ein rechtliches Vorgehen gegen den grünen Abgeordneten sei derzeit aus Sicht der FPÖ allerdings nicht notwendig, da die medialen Darstellungen des Vorfalls weitgehend korrekt gewesen seien.










Kommentare
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.