07.02.2018 15:33 |

Unfalldrama um Kind

Gericht senkt Geldstrafe für trauernden Vater (29)

Unfassbar, was ein Salzburger Jung-Vater (29) durchmachen musste: Zuerst stirbt sein zwei-jähriger Sohn bei einem Arbeitsunfall, dann wird er noch vom Bezirksgericht zu einer saftigen Geldstrafen wegen fahrlässiger Tötung verurteilt. Nun beim Berufungsprozess setzte der Richtersenat die Geldstrafe massiv herab.

Emotionale Spannung lag beim Berufungsprozess im Landesgericht Salzburg in der Luft: Der angeklagte Familienvater fand schwer Worte – seiner Frau schossen  Tränen hoch. Ende Juli starb ihr Sohn Patrick (2) auf tragische Weise. Der Landwirt hatte sein Kind auf dem Schoß als er Arbeiten mit einem Kompaktlader (Mini-Traktor) durchführte. Das Fahrzeug kippte nach vorn, dabei rutschte das Kind herunter und wurde tödlich eingeklemmt.

Von 8100 auf 2400 Euro

Zu einer 8100 Euro Geldstrafe ist der Mann im November verurteilt worden. Er berief: „Das Finanzielle macht alles nur noch schwerer“, bat er  um eine Strafmilderung. Wegen „Täterbetroffenheit“ wurde die Geldstrafe massiv auf 2400 Euro (drei Viertel auf Bewährung) gesenkt, 600 Euro muss er also zahlen.

Antonio Lovric
Antonio Lovric
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