Fr, 20. Juli 2018

Immobilienpreise

24.01.2018 06:21

In Linz lebt es sich vergleichsweise günstig

Eine schöne, gemütliche Wohnung finden, ein Haus bauen – was für viele Menschen zu den zentralen Anliegen ihres Lebens gehört, kann man laut Zahlen von Statistik Austria und Wirtschaftskammer am günstigsten in Linz. Billiger bauen und wohnen geht nach Ansicht von SP-Stadtchef Klaus Luger künftig aber nur mit Nachverdichtung – wenn höher gebaut wird als bisher.

205.987 – so viele Bewohner mit Hauptwohnsitz zählte Linz mit 1. Jänner 2018. Eine Zahl, die seit 2011 um beachtliche 8,5 Prozent anstieg. Was laut SP-Stadtchef Klaus Luger mitunter daran liegt, dass in den letzten Jahren viele Menschen das Vertrauen in Aktien und Anleihen verloren haben und deshalb lieber in Immobilien investierten.  „Davon haben wir in Linz die letzten sieben Jahre massiv profitiert“, so Luger, der aber auch festhält: „Unsere Stadt ist auch als Wohnort begehrt. Die Lebensqualität hat ein gutes Image.“ Und auch der Preis stimmt – zumindest im Vergleich zu anderen Landeshauptstädten.

Baugründe für "kleines" Geld
Denn während man in Wien, Innsbruck oder Salzburg zwischen 3700 und 4100 Euro pro Quadratmeter für eine neue Eigentumswohnung hinblättern muss, ist man in Linz „schon“ mit 2654,7 € dabei. Auch Baugründe, die in Salzburg im Schnitt etwa mit 846,5 € pro Quadratmeter oder in Innsbruck mit 759,7 € zu Buche stehen, gibt’s in der oberösterreichischen Landeshauptstadt mit 307,1 Euro den Quadratmeter für vergleichsweise kleines Geld.

Dichter und höher
Alles schön und gut, doch auch Luger weiß: „Der Bedarf steigt radikal Richtung Miete. Der Mittelstand will sich nicht mehr binden.“ Neben dem geförderten Wohnbau hält er es für notwendig, kreative Wohnformen zu entwickeln. Was vielen nicht gefällt, ist für den Bürgermeister Fakt: „Wir werden künftig dichter und höher bauen müssen!“

Mario Ruhmanseder, Kronen Zeitung

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