Razzien in Hotspots

In 18 Monaten 263 Dealer in Linz verhaftet!

Zwei neu aufkeimende Drogen-Hotspots in Linz wurden – wie berichtet – im Keim erstickt, doch fürchten die Ermittler, dass die „Lücke“ im Volksgarten und in der Goethestraße von nachrückenden Banden geschlossen wird. Bei den regelmäßigen Razzien hat die Polizei Linz nicht weniger als 263 Dealer aus dem Verkehr gezogen.

Die 13-köpfige Asylwerberbande, deren Köpfe drei türkischstämmige Linzer waren, hatte „neue Qualitäten“ in die Drogenszene in Linz gebracht: Die Syrer und Afghanen, die im Auftrag Crystal Meth „vercheckten“, waren nicht zimperlich mit Konkurrenten: Es gab zumindest neun Angriffe, darunter drei Überfälle mit Messern im Vorjahr. Obwohl die Bande mit dem Volksgarten und der Goethestraße neue Reviere „aufmachte“, gab’s die harten Konkurrenzkämpfe.

Reviere unter Banden aufgeteilt
Bisher waren die Hotspots unter den Banden aufgeteilt: In der Kremplstraße sind vor allem aus Afrika stammende Dealer aktiv, im Hessenpark und beim Hinsenkampplatz im Stadtteil Urfahr  machen seit der Zuwanderungswelle vorwiegend Afghanen und Syrer die Geschäfte. Regelmäßig gibt’s Hotspot-Razzien der Polizei, dabei werden jeweils bis zu einem Dutzend Dealer  erwischt, die – vor der Verschärfung des Suchtgiftgesetzes im Juni 2016 – ein halbes Jahr ganz offen mit Rauschgift handeln konnten, ohne dem Risiko  eingesperrt zu werden.

„Aktion scharf“ bleibt aufrecht
Doch seither wurden 263 Dealer in Linz gefasst und eingesperrt. Die Aktion scharf gegen die Banden bleibt aufrecht, vor allem an den bekannten Hotspots.

Markus Schütz/Kronen Zeitung

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