Mi, 17. Juli 2019
05.01.2018 12:43

18 Hundertstel!

Pechvogel Karl verpasst Lackenhof-Quali hauchdünn

Startnummer 13 hat Benjamin Karl beim Snowboard-Heim-Weltcup in Lackenhof kein Glück gebracht. Der am Fuß verletzte Niederösterreicher verpasste am Freitag beim Renn-Comeback den Einzug ins 16er-Finale als 17. hauchdünn um nur 0,18 Sekunden. Bei den Damen scheiterten Daniela Ulbing und Sabine Schöffmann ebenfalls vorzeitig.

Karl hat sich vier Wochen zuvor bei einem Trainingssturz den rechten Knöchel gebrochen und zwei Bänder gerissen und operiert werden müssen. Dennoch wagte er am Freitag das Renn-Comeback und dieses verlief zunächst im ersten Qualifikationslauf erstaunlich gut. Im zweiten Lauf zeigte sich aber doch die Schwere der Verletzung und letztlich scheiterte der vierfache Weltmeister zur Enttäuschung der zahlreichen Karl-Fans im Ziel sowie seiner Familie denkbar knapp.

"Es ist einerseits gut zu sehen, dass ich das Snowboarden in den Wochen seit der Verletzung nicht verlernt habe. Umgekehrt ist das jetzt schon bitter", sagte Karl im Ziel. "Ein Wimpernschlag dauert auch nicht viel länger", kommentierte er die 18 Hundertstel.

"Aber um die geht es mir nicht", betonte Karl. "Sondern darum, dass ich es nicht geschafft habe, die Verletzung auszublenden. Ich bin den Frontside-Schwung ein bissl auf rohen Eiern gefahren", sagte der Niederösterreicher. "Wenn der Arzt sagt, dass mein Sprunggelenk für immer kaputt sein kann, wenn das Gelenk nochmal bricht und die Schraube ausreißt, das musst du erst mal aus dem Kopf kriegen", erklärte Karl. "Ich hab das aber nicht geschafft."

"Vielleicht", so der Niederösterreicher, "war das aber eh gescheit, weil der Körper ein bissl Ruhe braucht", suchte er das Positive. "Es war trotzdem schön zu fahren. Der Hang ist super, die Piste war super hergerichtet und auch das Wetter passt am Renntag." Dazu kommt, dass Karl Vaterfreuden entgegenblickt. Ehefrau Nina ist schwanger, das zweite Kind wird für Juni erwartet. Sportlich will Karl nun seinem Fuß etwas Ruhe gönnen. "Wenn ich in Gastein starten will, müsste ich sofort wieder trainieren. Dann hätte der Fuß gar keine Ruhe."

Voraussichtlich wird sich der Wahl-Lienzer auf die zwei noch zur Olympia-Qualifikation zählenden PGS-Bewerbe in Rogla konzentrieren. "Bis dahin sollte der Fuß so weit sein, dass nichts mehr kaputt gehen kann. Der Trainerstab steht hinter mir. Aber wenn vier aufs Stockerl fahren, wird es hart auch für ihre Entscheidung." Deshalb hat Karl einen klaren Plan. "Ich will bis Rogla fit werden und mich dort klar qualifizieren."

Enttäuscht verließen auch Ulbing und Schöffmann den Zielraum. Ulbing scheiterte nach einem Fahrfehler schon im ersten Quali-Lauf, Schöffmann schafft es als Gesamt-23. nicht ins 16er-Finale. "Ich bin schlecht gefahren", gestand die Kärntnerin, die diesen Winter schon einen Weltcup-Slalom gewonnen hat. "Es war aber auch ein typisch österreichischer Lauf mit weiten Torabständen. Damit komme ich anscheinend nicht zurecht. Eigentlich ist das Finale Pflicht. Das ist jetzt ziemlicher Müll."

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