Fr, 19. Oktober 2018

Vierschanzentournee

01.01.2018 12:47

Können die ÖSV-Adler in Garmisch zurückschlagen?

Neues Jahr, neues Glück! Bei der Qualifikation zur zweiten Station der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen hatten die ÖSV-Adler am Sonntag keine Raketen gezündet. Stefan Kraft landete als bester Österreicher auf Rang 17. Heute (ab 14 Uhr) haben die Skispringer die Chance auf Wiedergutmachung.

Schon in Oberstdorf flog Mitfavorit Stefan Kraft nach der Halbzeitführung am Podium vorbei. Enttäuscht war er dennoch nicht.  "Ich bin voll dabei. Und Garmisch liegt mir auch ganz gut, ich habe mich mit der Schanze gut angefreundet", so der Salzburger. In der Qualifikation klappte es dann nicht. Der 24-jährige Doppelweltmeister segelte auf 129 Meter. Auf den Gewinner der Qualifikation Johann Andre Forfang fehlten ihm 19,2 Punkte.

Aber es ist noch alles möglich. „Stefan hat alleine bei seinem zweiten Sprung in Oberstdorf 16,6 Wind-Bonus-Punkte bekommen. Das zeigt, wie schnell es gehen kann“, betont Cheftrainer Heinz Kuttin. Dass in den letzten zwölf Jahren der spätere Gesamtsieger elf Mal schon in Oberstdorf vom Podest lachte, spielt für die ÖSV-Adler keine Rolle.

Trainingseinheiten geben Hoffnung
Kraft möchte voll angreifen. Und die letzten Trainingseinheiten auf dem Olympia-Bakken geben dem Schwarzacher Hoffnung. Bereits im heurigen Sommer waren die ÖSV-Skispringer für ein Trainingslager in Garmisch zu Gast und nach dem Weltcup in Engelberg absolvierten Kraft, Hayböck und Co. noch zwei weitere Trainingstage. Wie Gregor Schlierenzauer und Manuel Fettner verrieten, soll der Gesamtweltcupsieger sogar den Schanzenrekord von Simon Ammann (143,5 Meter) überflügelt haben. 

„Dort, wo der Kraftl gelandet ist, waren keine Linien mehr zu sehen“, erzählte Fettner, der in Oberstdorf den zweiten Durchgang verpasste. Schlierenzauer, der zum Auftakt Platz 13. erreichte, ergänzte: „Wenn er heute wieder so springt, kann er die Tournee noch gewinnen.“

Cheftrainer Heinz Kuttin sprach sogar von Garmisch-Partenkirchen als "Heimschanze" der Österreicher. "Garmisch hat sich zu einer absoluten Trainingsschanze gemausert – auch andere Nationen haben hier trainiert. Also werden auch sie mit der etwas eigenen Charakteristik der Schanze gut umgehen können.“

Der Oberstdorf-Sieger Kamil Stoch und der Zweitplatzierte Richard Freitag zeigten in der Garmisch-Qualifikation solide Leistungen und belegten die Plätze sechs und vier.

Hier die wichtigsten K.o.-Duelle im Überblick:
Daniel Huber - Ryoyu Kobayashi 
Michael Hayböck - Tilen Bartol
Gregor Schlierenzauer - Maciej Kot
Ziga Jelar - Stefan Kraft
Fettner Manuel - Timmi Zajc
Clemens Aigner - Andreas Wellinger
Andreas Wank - Kamil Stoch
Alex Insam - Richard Freitag

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