Do, 25. April 2019
24.12.2017 11:26

Angst vor Anschlägen

Höchste Sicherheitsstufe zu Weihnachten in Rom

Unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen hat sich der Vatikan auf die Weihnachtsfeiern mit Papst Franziskus vorbereitet. Am Heiligen Abend zelebriert der Papst im Petersdom die Christmette in Erinnerung an die Geburt Jesu in Bethlehem. Am Montag, dem Christtag, verkündet er dann auf dem Petersplatz seine Weihnachtsbotschaft und spendet den Segen "Urbi et orbi".

Hunderte Soldaten und Polizisten sind an den Weihnachtstagen zum Schutz "sensibler Einrichtungen" in der Ewigen Stadt eingesetzt. Alle Zugangsstraßen zum Vatikan, darunter die breite Via della Conciliazione, werden strengstens bewacht, die Kontrollen auf dem Petersplatz wurden verschärft.

Absperrgitter rund um den Vatikan
Die Zahl der Polizisten in Zivil, die den Platz bewachen, wurde erhöht. Die Kontrollen an den Eingängen der Peterskirche werden während der Weihnachtsfeiern im Kirchenstaat noch gründlicher sein, hieß es aus den Vatikan. Rund um den Vatikan sind bewegliche Absperrgitter an den Zufahrtsstraßen zum Petersplatz sowie Polizei- und Militärposten vorgesehen. Im Vatikan kam es am Sonntag zu einem regen Touristenstrom wegen des Angelus-Gebets mit dem Papst sowie wegen der Vatikanischen Museen, die bis 14 Uhr gratis besichtigt werden können.

Stichprobenartige Kontrollen geplant
Auch andere Sehenswürdigkeiten in Rom wie das Kolosseum, die größten Basiliken der Ewigen Stadt, die U-Bahn-Zugänge und die Sitze wichtiger Institutionen sollen über die Feiertage strengstens kontrolliert werden. Der Besucherzustrom zum Weihnachtsmarkt auf der zentralen Piazza Navona soll geregelt werden. Maximal 12.000 Personen sollen sich gleichzeitig auf dem Platz aufhalten. Der Zugang soll von der Polizei geregelt werden. Auch stichprobenartige Kontrollen mit Metalldetektoren sind geplant, teilte das Innenministerium mit. Strenge Kontrollen sind auch im Bereich der Spanischen Treppe und des Trevi-Brunnens vorgesehen, wo mit einem starken Besucherandrang gerechnet wird.

Christen feiern im Heiligen Land
In Jerusalem haben sich am Sonntag zu Weihnachtsfeierlichkeiten Christen aus aller Welt versammelt. In Bethlehem traf am frühen Nachmittag die traditionelle Weihnachtsprozession ein, die von Jerusalem aus aufgebrochen war. Die Feiern werden in diesem Jahr überschattet von der Krise um die umstrittene Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch die USA.

Weihnachtsmann als Beifahrer eines Motorrads
In der Altstadt waren am Sonntag viele bewaffnete Sicherheitskräfte unterwegs. An der Spitze der Prozession fuhr ein als Weihnachtsmann verkleideter Mann - als Beifahrer eines Motorrads. Der rot-weiß gekleidete Santa mit langem Rauschebart verteilte vorher am Jaffa-Tor in Jerusalem Süßigkeiten an Kinder und ließ sich mit begeisterten Touristen fotografieren. Sie sangen gemeinsam Weihnachtslieder. "Ho, ho, ho", rief der Weihnachtsmann immer wieder, während die Besucher klatschten und lachten.

Rund 10.000 Besucher erwartet
In Bethlehem, dem kleinen Ort im Westjordanland, werden über die Feiertage rund 10.000 Besucher erwartet. Das Oberhaupt der katholischen Kirche im Heiligen Land, Pierbattista Pizzaballa, führte die Prozession an. Er zelebriert auch die Mitternachtsmesse in der St. Katharinenkirche neben der Geburtskirche in Bethlehem. Sie steht an der Stelle, die als Geburtsort Jesu verehrt wird.

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