Mi, 24. April 2019
22.12.2017 08:22

Bluttat von Melbourne

„Schlechte Behandlung von Muslimen“ als Tatmotiv

Der Mann, der sein Auto im australischen Melbourne absichtlich in eine Menschenmenge gesteuert haben soll, hat sich bei der Polizei zu seinen Motiven geäußert. Zu der Tat habe ihn unter anderem getrieben, dass Muslime schlecht behandelt würden, zitierten die Ermittler am Freitag (Ortszeit) aus seiner Aussage. Allerdings sprach der Mann auch von Stimmen – auch von psychischen und Drogenproblemen des Mannes war die Rede.

19 Passanten wurden beim Vorfall mitten im Vorweihnachtstrubel am Donnerstag verletzt, mindestens sieben von ihnen schwer. Der Fahrer wurde als ein 32-Jähriger Australier mit afghanischen Wurzeln identifiziert. Der Mann ist laut Polizei durch Drogenkonsum und psychische Probleme aufgefallen.

Bislang keine Verbindung zu Terrorismus
Der Verdächtige hatte in jüngerer Zeit auch mehrfach wegen Verkehrsvergehen mit der Polizei zu tun gehabt, wie die Beamten mitteilten. Anhaltspunkte für eine Verbindung zum Terrorismus gab es laut Polizei zunächst nicht.

Bei dem Beifahrer des Amokläufers, der ebenfalls verhaftet wurde, soll es sich laut Sky News um einen engen Verwandten des Attentäters handeln. Die Polizei führt derzeit Befragungen durch.

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