25.08.2009 11:45 |

Landestankstellen

Über 250.000 Euro Ersparnis für Verbraucher

Im Burgenland gibt es Pläne zu einem weiteren Ausbau der Landestankstellen. In Eisenstadt haben am Dienstag Landeshauptmann Hans Niessl (SP) und Straßenbaulandesrat Helmut Bieler (SP) am Gelände des Bau- und Betriebsdienstleistungszentrums Nord den bisher dritten Standort eröffnet. Seit dem Start im Vorjahr in Mattersburg und Oberwart wurden rund 105.000 Fahrzeuge mit insgesamt 4,27 Millionen Liter Dieseltreibstoff betankt, so Bieler. Für die Verbraucher ergebe sich eine Ersparnis von über 250.000 Euro.
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Neben den drei Landestankstellen verkaufe auch ein privater Partner in Weppersdorf nach Landes-Vorgaben Diesel. Noch heuer wolle man auch in Parndorf und Güssing weitere Tankstellen eröffnen, so Niessl. Die Aktion sei ins Leben gerufen worden, "um die Burgenländer und vor allem die Pendler zu entlasten. Das ist in sehr hohem Maße gelungen", erklärte der Landeshauptmann: "Wenn eine Aktion von den Menschen gut angenommen wird, dann soll man sie ausbauen."

Preispolitik der Ölfirmen "völlig undurchsichtig"
An den Landestankstellen werde ausschließlich Diesel und dieser nur an Pkw abgegeben, so Landesrat Bieler. Bezahlen kann man ausschließlich mit Bargeld. Entsprechend den Vorgaben müsse auf den Einkaufspreis ein Aufschlag verrechnet werden. "Wir habe so kalkuliert, dass wir in den nächsten zehn bis zwölf Jahren diese Investitionen inklusive Personal amortisiert haben." Man wolle die Regeln, die die Wettbewerbsbehörde in Kärnten oder auch dem Burgenland gegenüber aufgestellt habe, einhalten.

Es gebe Gespräche mit mehreren Partnern aus der Wirtschaft, die ebenfalls interessiert seien, zu den Konditionen des Landes Diesel anzubieten. Für den Sprit habe es eine europaweite Ausschreibung gegeben. "Es ist ein Spiegelbild dessen, was wir immer gesagt haben: Dass die Preispolitik der Ölfirmen völlig undurchsichtig ist", so Bieler. Leider hätten sich nur zwei Firmen beteiligt.

Durchschnittlich fünf bis sechs Cent billiger
Mit den niedrigen Preisen wolle man "ganz bewusst Druck auf die Ölfirmen ausüben", damit die Burgenländer günstigere Spritpreise bekämen. Es sei "völlig inakzeptabel", dass innerhalb von 20 Kilometern dieselbe Firma Diesel mit einem Preisunterschied von fünf bis sechs Cent verkaufe. Die Landestankstellen seien über die gesamte Saison hinweg um durchschnittlich fünf bis sechs Cent billiger gewesen. "Wir wollen Private nicht konkurrenzieren, sondern wir wollen Partnerschaften", so Baudirektor Johann Godowitsch.

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